Meinungsforscher stehen im Wettbewerb des Schwarms
Hallo Zara,
Hallo azur,
die Meinungs-"forschungen" sind so wichtig, dass sie längst
instrumentalisiert werden. Das überlässt man gewiss nicht jedem.
Es gibt einen Wettbewerb unter Meinungsforschern. Wer zu weit daneben liegt verglichen mit den Wahlen, der erleidet einen Reputationseinbruch.
Neutral sind sie kaum: "Neulich aus dem Handelsblattticker:
"Forsa-Chef Güllner erklärt den AfD-Aufstieg
„Seehofer hat Ausländerfeindlichkeit salonfähig gemacht“Wer den Deutschlandtrend nur etwas genauer anschaut, also z. B. wie etwas
erfragt und wie die Ergebnisse so kombiniert werden, dass es passt, der
kann dem kaum noch trauen.
Hier gibt es Leute, die zwar das System (Staatskollektivismus) grundsätzlich befürworten, aber allem misstrauen, was das System produziert.
Nenne ich Schizophrenie.
Wenn der von mit verlinkte Professor für Politologie Patzelt sagt, es
bestünde ein riesen Riss zwischen öffentlichen Diskurs und Bevölkerung,
dann sicher nicht auf Grund der Hurra-Umfrageergebnisse.
Merkel ist nicht nur in den Umfragen die Allerbeliebteste im Schwarm, sondern auch bei den Wählern anlässlich der Wahlen. Aber ich weiss, die unzähligen Staats- und Systemapologeten misstrauen auch den Wahlen. Das ist alles nur noch Realsatire, was hier in Sachen 'Kritik' abgeht.
PS: Danke sehr für Deine anteilnehmende Wort neulich. Denke immer noch
über die diskutierte Sache nach, denn es soll ja gründlich ausfallen.
Ja, Gesundheit ist wichtiger, als recht zu behalten.
Grüsse, Zara