Die Meinungs"forscher" arbeiten mit Intention und Auftrag (edit: Ebenso kontinuierlich: "Der Verfassungsschutz")
Hallo Zara,
die Meinungs-"forschungen" sind so wichtig, dass sie längst instrumentalisiert werden. Das überlässt man gewiss nicht jedem.
Neutral sind sie kaum: "Neulich aus dem Handelsblattticker:
"Forsa-Chef Güllner erklärt den AfD-Aufstieg
„Seehofer hat Ausländerfeindlichkeit salonfähig gemacht“
Wer den Deutschlandtrend nur etwas genauer anschaut, also z. B. wie etwas erfragt und wie die Ergebnisse so kombiniert werden, dass es passt, der kann dem kaum noch trauen.
Wenn der von mit verlinkte Professor für Politologie Patzelt sagt, es bestünde ein riesen Riss zwischen öffentlichen Diskurs und Bevölkerung, dann sicher nicht auf Grund der Hurra-Umfrageergebnisse.
Schon vor dem Kriege erkannte man die Bedeutung dieses Instrumentariums in Deutschland. Sie hatte in den USA studiert und anschließend im Sinne Goebels* gearbeitet, hernach bruchlos zuverlässig für die deutschen Konservativen, die sie sehr schätzten, und denen sie manchen Gefallen getan haben soll: https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Noelle-Neumann
Den Umfrageergebniss kann man getrost misstrauen.
Viele freundliche Grüße
azur
PS: Danke sehr für Deine anteilnehmende Wort neulich. Denke immer noch über die diskutierte Sache nach, denn es soll ja gründlich ausfallen.
Es gab ja mit z. B. Transferrubel und ECU reine Buch-Währungen...
*) im Spiegel 39 vom 19.09. wird berichtet, wie viele ehemalige NSDAPler und sogar mehrere Nazi-Folterer im Verfassungsschutz arbeiteten: http://www.heise.de/tp/news/Historiker-Verfassungsschutz-manipulierte-Parteien-2822079....
Diese Kurzfassung ist schlicht beschönigend:
Verfassungsschutz in der Nachkriegszeit: Abladeplatz für Querulanten
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-war-chaostruppe-mit-altnazi...
und man sollte ruhig den Originalartikel beschaffen, denn darin ließt sich deutlich Drastischeres.
In diesem Heft ist auch eine größere und recht nüchterne Auflistung der Handlungen Merkels in der "Flüchtlingskrise".
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