Es bleibt dabei: freie Gedanken anstatt freiem Handeln
Hallo Mephistopheles,
hier bin ich aber völlig anderer Auffassung. Wenn jeder nach freiem Gutdünken handeln könnte - also in seinem Handeln nicht eingeschränkt wäre - hätten wir einen rechtsfreien Raum. Den möchte ich nicht erleben, auch wenn die Politik ja mit großen Schritten selbiges vorbereitet und die meisten Mitbürger Angst vor einem freien Handeln der Migranten haben. Zu einem gemeinsamen, friedvollen Zusammenleben gehören gemeinsame Werte, Regeln, Gesetze. Damit ist die Freiheit der individuellen Handlungsweise per se eingeschränkt. Und das ist gut so!
Etwas anderes ist es mit den Gedanken. Ich wünschte mir, man würde die Bundeskanzlerin als auch viele andere Politiker zeitnah zur Rechenschaft ziehen. Dies kann ich hier im Forum auch frei äußern. Nur kann ich nicht zur Selbstjustiz übergehen, denn dann wäre ich genauso erbärmlich wie diejenigen, welche ich an den Pranger stelle. Wer wie wir über mangelnde Rechtstaatlichkeit in der westlichen Welt klagt, darf nicht selbst zum Gesetzlosen werden. Denn damit verliert er jede Rechtfertigung für sein Handeln.
Daher (und ich brauche dazu nicht einmal den Fettdruck): Freiheit ist immer die Feeiheit des Andersdenkenden.
Zurück zum Thema FAZ: Wer glaubt, das Gelbe kennt alle Zusammenhänge und müsse nun die Deutungshoheit für Deutschland übernehmen, der nimmt sich ein bisserl für zu wichtig. Faktisch ist die Reichweite der FAZ noch Minimum Faktor 100 gegenüber dem Gelben. Wenn Du hier z.B. einen Skandal wie bei VW als erster gepostet hättest, kaum jemand außerhalb unseres gelben Ökosystems würde Notiz davon nehmen. Im besten Fall hätte es Monate gedauert, den Stein ins Rollen zu bringen. Die gleiche Nachricht in der FAZ erreicht binnen Twitter& Co innerhalb Sekunden/ Minuten die Mehrzahl aller Deutschen (notfalls, weil sich andere Medien auf die Quelle FAZ berufen). Ich habe jetzt leider keine genaue Zahl der Fälle zur Hand, in der sich der Mainstram auf das Gelbe bezogen hat, es dürfte aber gegen 0 tendieren. Wer also nicht versteht, dass für den Erfolg einer Bewegung auch immer ein schmutziger Kompromiss mit Teilen des Systems notwendig ist, wird niemals wirklich etwas bewegen. Das muss einem nicht gefallen, aber das Leben ist ja auch kein Wunschkonzert.
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Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Bulle noch Bär auf