Ich halte das für falsch
Die FAZ kämpft bei permanent sinkenden Käuferzahlen um ihre nackte Existenz. Es hat daher taktische Gründe, wenn man jetzt im Feuilleton auch ab und zu nachdenkliche Artikel bringt, die aber zumeist aus der Feder von Gastkommentatoren stammen. Wenn sie wieder mehr Oberwasser bekommen sollten, würde sich das wieder ändern.
Denn die transatlantische Linie des Blattes bleibt natürlich dieselbe. Da darf man sich keine Illusionen machen. Man lese nur Udo Ulfkottes Buch über Gekaufte Journalisten und das des Medienwissenschaftlers Uwe Krüger"Meinungsmacht". Der MSM-Journalismus ist Herrschafts-Instrument.