Doch, "Demo" reicht. Hat in der DDR auch gereicht.
Deswegen habe ich so großen Respekt vor all jenen, die in den letzten Montaten als Migranten zu uns gekommen sind: was immer ihre Motive sein gewesen mögen, wenigstens haben sie den Hintern hochbekommen und die Beine in die Hände genommen.
Viele scheinen es bezahlt zu bekommen, wie auch die Gegendemonstranten in Deutschland. So waechst zusammen, was zusammen gehoert!
bestensfalls geht man zu einer Demo - was alles nicht unwichtig ist, aber ganz einfach nicht ausreicht, um das zu erreichen, was alle hier wollen.
Doch, genau das reicht VOLLKOMMEN. Drum macht's ja auch kaum einer.
Wir brauchen eine komplette Staatsreform,
Denn davor hat "der Deutsche" Angst. Die DDR-Demonstranten hatten ein konkretes Vorbild: Anschluss an, oder Kopie von, West-Deutschland.
Jetzt, wenn jetzt genuegend auf die Strasse gingen und in drei Wochen der Staatsapparat fragte: "ja, was wollt Ihr denn?" - da kaeme die allergroesste Ratlosigkeit.
Das hatte der Deutsche sich bisher immer vorschreiben lassen. Auf der Titanic war das genauso: tanzen wollten die meisten, schwimmen freiwillig keiner.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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