Ehrenamt / meine Erfahrungen

Leserzuschrift, Dienstag, 06.10.2015, 15:49 (vor 3766 Tagen) @ Sundevil4938 Views

Wenn Ihr das Problem in den Griff bekommen wollt, dann müsst Ihr an der Front, nämlich im Ehrenamt, mithelfen.

Lieber Sonnenteufel, dazu will ich dir kurz von MEINEN Erfahrungen als gebürtige Araberin (15J. in D, verh. mit Deutschem, 2 Kinder) als Ehrenamtliche Helferin berichten.

Habe in ungefähr 4 Monaten so um 20 Personen u. Familien betreut. Und ich kann sagen nur 1, 2, 3 Personen waren wirkliche arme Menschen (Flüchtlinge, mit schlechten Erlebnissen im Heimatland). ALLE anderen, mit denen ich in Kontakt kam, waren wirtschaftliche Flüchtige. Die kommen wegen medizinischer Versorgung, Studium oder um hier Geld zu bekommen. Leider ist das mein Erlebnis. Bin jetzt dabei, meine Zeitaufwendungen zu begrenzen. Nicht in erster Sicht wegen der Flüchtlinge, sondern wegen anderen Helfern (deutsche) die zum Beispiel nicht wollen, dass ich auf Missstände hinweise (angeblicher Asylant kauft Auto für 6000 Euro bar, will aber größere Wohnung, neue Waschmaschine und so weiter). Kein Einzelfall.

Die sogenannten Helfer (kenne davon 3) sorgen sich nur um Posten und öffentliches Ansehen, möchten sich in den Vordergrund drängen. Gestern lud mich eine deutsche Flüchtlingsversteherin ein, mit ihr in die Mosque zu gehen, damit ich (als Muslima) die Flüchtlinge und ihre Kultur besser verstehen kann. Der Syrer wollte ihr nicht die Hand geben, weil sie unrein sei. Ich regte mich darüber auf. Die Deutsche fand das in Ordnung. Mache nur ich solche Erfahrungen oder haben die Deutschen wirklich keine Ehre mehr?

Ich sage nur, an dieser Stelle können Üinzelne nichts bewegen oder ändern. Nur ihre eigenen Erfahrungen machen. "Arabische Nazis" wie ich kommen bei den politisch Korrekten unter die Räder.
Aber wie ich oben schrieb: nur meine Meinung.

Und wie mein Mann sagt. Deutschland, wie wir es kennen, ist verloren.

Layan


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