Fazit aus Ingolstadt - editiert wegen Fehlerwurm
Hallo
diese Stunde war nicht vollkommen einsam. So zur Halbzeit waren wir insgesamt drei!
Ein Dresdner mit 10 jährigem brasilianischem Sohn und ich.
Da sich die Versammlung zu entwickeln schien, verließ der Vertreter der Staatsmacht sein Zivilfahrzeug und erkundigte sich nach dem Versammlungsleiter und meinen Absichten.
Kein Thema für eine solche Versammlung zu haben, verunsichert die Behörden.
Die Furcht vor Aufläufen der Bevölkerung ist spürbar, besonders wenn man nichts greifbares hat.
Das ist genau der richtige Ansatz um den Herren Druck zu machen. Man versteht sehr wohl, auch wenn es kein Thema gibt.
Damit komme ich zum schwierigen Teil meines Fazits. Wie kann ich mehr Menschen zu so einem Erfolgserlebnis verhelfen? Mir ist die Seele des Normalos zu gut bekannt und ich kann die Leute nicht zu ihrem Glück zwingen.
Die engagierten Spinner singen an den Bahnhöfen, der Rest ist desinteressiert und apathisch abgelenkt.
Man ertränkt diese, wie alle anderen Lebenssorgen (Job, Frau, Kinder, Schulden, Zukunftsfrust).
Im übrigen ist es für mich ganz leicht etwas allein zu machen und es ist unendlich schwer auf Unterstützung zu hoffen, wenn man das Vertrauen in die Mehrheit schon lange verloren hat.
Grüsse @all und ganz besonders an @bergamir und @broesler