Die Zukunft sieht schwarz aus!

Piter, Dienstag, 29.09.2015, 11:23 (vor 3772 Tagen) @ Olivia7743 Views

Hallo Olivia,

Sollte die Prognose der klimatischen Veränderungen in den USA zutreffen,
dann werden wir große Völkerwanderungen bekommen, denn diese
Veränderungen werden nicht nur die USA betreffen! Das Thema sollte eine
Diskussion wert sein.

Die Klimaveränderung ist ein sehr langsamer Prozess, der wahrscheinlich Jahrzehnte dauert. Die Menschen können mit so schleichenden Veränderungen relativ gut umgehen. In den USA gab es zwar immer mal wieder ein relativ schlechtes Erntejahr, aber absolut werden fast jedes Jahr Rekordernteerträge eingefahren. Auch wegen Dünger und Gentechnik, das ist klar. Aber bis sich ein Bauer mit hundertausend Hektar Land auf den Weg macht, muss schon viel passieren.

Wir sind beschäftigt mit der OBERFLÄCHE! Diese zeigt uns unkalkulierbare
"Flüchtlingsströme" von meist jungen Männern, die nicht den üblichen
Eindruck von Flüchtlingen machen. Das beunruhigt selbstverständlich! Aber
wir wissen es jetzt und sollten beginnen, diese Angelegenheit zu
analysieren, statt zu polemisieren! Gefühle können Ratgeber sein; ab
einem gewissen Punkt aber vernebeln sie den Verstand!

Zustimmung

Mit WAS müssen wir
rechnen aufgrund dieser Flüchtlingsströme?

Das ist nicht schwer zu analysieren. 10% der Flüchtlinge wird sich irgendwie integrieren, deutsche Schulen besuchen, die Sprache lernen. Sie werden die Deutschen vielleicht nicht lieben und sich laufend beschweren, aber der materielle Gewinn wird für die intelligenten wird größer sein, als die Alternative. Darum gehen von ihnen keine wirklichen Gefahren aus. Einige werden Deutschland vielleicht sogar lieben (lernen?).

20-30% werden sich niemals richtig integrieren. Aber sie werden intelligent genug sein, um sich und ihrer Familie eine Arbeit zu besorgen. Das sind die Taxifahrer, Raumpfleger, Gemüsehändler, Halal-Metzger usw. Die leben "angepasst" an ihre neue Umgebung, aber sie behalten ihre Kultur bei. Das sind kinderreiche Familien mit arbeitendem Mann und Frau zu Hause. Kassieren Kindergeld. Versuchen das System zu nutzen. Aber sie sind vermutlich relativ ruhig.
Ihre Kinder werden wohl zu einem Teil in die oberen 10% aufsteigen.

So gesehen könnte man eine Duldung dieser Gruppe gerade noch so akzeptieren. Wobei sie meiner Meinung nach nicht zu Deutschland passen.

50% werden niemals einer geregelten Arbeit nachgehen. Sie werden sich vom Staat gefüttert werden. So lange dieser den deutschen Rentnern und Arbeitern und den Vermögenden etwas abpressen kann, funktioniert das auch irgendwie. Diese 50% werden eine große Last und die Kinder von dieser Gruppe werden es nicht viel anders machen. Aus dieser Gruppe werden auch die Kriminellen und die Radikalen hervorgehen. Diese Gruppe bleibt meistens ruhig. Aber wenn man sie in der Stadt trifft, geht man ihnen besser aus dem Weg. Sie belagern Spielplätze und Freibäder und ihre Kinder schlagen zum Spaß deutsche Kinder.

10% der richtige Bodensatz. Das sind gewaltbereite Räuber, Banden und Terroristen. Eine kleine Gruppe von 10-20 dieser Kreaturen wird ganze Dörfer oder Stadtteile mit 10.000 Einwohnern, in Angst und Schrecken versetzten. Da gegen diese 10% nicht entschlossen genug vorgegangen wird und diese Gruppe sich aus den 50% vorgenannten Unzufriedenen speist, wird diese Gruppe auch nicht kleiner werden.

Was für Möglichkeiten
existieren, eine Eskalation zu vermeiden? Welche Möglichkeiten bestehen,
bürgerkriegsähnliche Zustände zu vermeiden? Ich bin sicher, dass
"interessierte" Kreise dieses Thema gerne für ihre Zwecke
instrumentalisieren wollen. Ukrainische Zustände möchte ich hier nicht
haben!

Die Ukraine ist damit verglichen, vergleichsweise friedlich. Es wird in Deutschland anders ablaufen. Es werden sich dutzende Gegenden entwickeln, die für Einheimische nicht mehr gefahrlos betreten werden können.

Die einzige Möglichkeit, dass das nicht eintritt wäre die Einwanderer auf Booten wieder zurückzuschicken. Das wird nicht geschehen. Darum bleibt keine Alternative. Alle anderen Aktionen führen zu einem Dilemma.

Man könnte die Sozialhilfe streichen. Die Politiker werden das aber nur gesamthaft tun. Also für alle Bevölkerungsschichten gleich. Das wird bei den bestehenden Gruppen zu Unmut (50%) und noch stärkerer Kriminalisierung und Radikalisierung führen.

Man wird also den weniger problematischen Weg gehen. Die Sozialhilfe bleibt gleich oder steigt sogar weiter, die Wohnverhältnisse werden für (alle) schlechter und das benötigte Geld presst man den Vermögenden ab. So lange Deutschlands Staatsverschuldung unter 200% des BIP (Japanvergleich) liegt und die Zinsen nahe Null bleiben, wird das "finanzierbar" sein.

Vielleicht, damit rechnen Alle, wird ein Defizit von 5% des BIP noch über 10 Jahre möglich sein, ohne großen Finanzkollaps. Der aber jederzeit eintreten kann und schließlich wird.

An diesem Finanzkollaps wird es abhängen, wie schnell es Bürgerkrieg gibt.

Zunehmende Automatisierung und Technisierung kann den Prozess noch etwas in die Länge ziehen. Deutschland in der Spitzengruppe der Fabrikautomation wird da noch einige Jahre lang, die fetten Dividenden abgreifen können. Vielleicht sich sogar international erfolgreich positionieren. Die für die Automation arbeitenden Ingenieure werden gutes Geld verdienen und viel Steuern bezahlen. Das Heer der Arbeitslosen, das sich im "Dienstleistungssektor" umorientieren muss, wird immer größer. Es wird mehr "Pseudo-Tätigkeiten" geben. Ausser Putzfrauen wird es aber kaum ein Migrant, schon gar kein Mann, in diese Stellen schaffen.

McDonalds, DHL-Kuriere, Putzleute, Nannys, Maids, usw.

Viele "Hippster" Haushalte werden vielleicht ein Kindermädchen, einen Koch und einen Fahrer anstellen. Zu je rund 500 € Monatslohn.

Wie lange dauert es bis zum Kollaps?

Ich denke 20 Jahre sind indiskutabel. 10 Jahre wahrscheinlich. 5 Jahre möglich. Auch schleichende Finanzprobleme, die sich alle 2-3 Jahre verschärfen und langsam bis zum Kollaps führen, halte ich in diesen 10 Jahren für möglich.

Wollen wir "unser Land" (auch und vor
allem das INNERE Land) behalten, oder soll es im Chaos versinken? Es liegt
an uns!

Nein, es liegt nicht an den Deutschen. Ein Einzelner kann, ausser weglaufen, nichts mehr tun!
Darumb bin ich schon weggelaufen und ich werde es auch wieder tun.

Die Lösung wäre: Alle Aktien verkaufen, alle Obligationen verkaufen, alle Versicherungen kündigen, keine Sozialbeiträge bezahlen, übergangsweise Arbeitslos und Unvermittelbar melden, mindestens halbtags die eigene Vorsorge mit Nahrungsmitteln sicher stellen, alles Geld sparen und auf ausländische Konten (ohne Informationsabgleich mit dem Packland) parken, Bürgerwehren bilden, Bewaffnen und große Hunde zulegen.

Würden das nur 20% aller "Leistungsträger" tun, wäre das Drama schnell vorbei. Aber ich rechne höchstens mit 5%, die konsequent so handeln werden. Die wird der Staatsschutz schon kontrollieren können.

Stark gesteigerte Angst ist ein SEHR schlechter RATGEBER!

Keine Angst aber Realismus. Der Zug ist abgefahren, wie es so schön heißt.

Rette sich wer kann lautet die Devise.

Gruss
Piter
P.S.: Leider kann ich die Zukunft auch nicht sehen. Aber ich meine, dass da nichts gutes auf euch zukommt. Bezüglich meiner Heimat, Russland, sehe ich das ganze noch etwas gelassener. Hier wird man sich in 10 Jahren die Frage stellen, ob die Ausrichtung nach und mit China funktioniert hat. So lange ist hier noch eine Übergangszeit mit Hoffnung und Möglichkeiten.

Doch Deutschland war bis zum Jahr 2000 auch noch mit Hoffnung und es ist erschreckend wie schnell diese Hoffnung in 1-2 Jahren zerstört werden wird. Damit meine ich 2015 und 2016.


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