Die neuen Sozialarbeiterinnen wollten alle mit Flüchtlingen arbeiten
Hallo Umdenken,
hörte aus dem nächsten Umfeld von jemandem, der beruflich mit Bildungsträgern zu tun hat. Dort hatten sich unlängst im Rahmen einer Ausschreibung viele Absolventen Sozialpädagogik gemeldet. Fast durchweg Frauen. Die haben dann fast allesamt gefragt, ob man denn auch mit Zuwanderern (sie sagen natürlich Flüchtlinge) arbeiten könnten.
Die Mitarbeiterin war erstaunt darüber, denn sie kennt ähnliches schon, wie die in Berlin nicht seltenen Jobcentermaßnahmen, wo etwa wenigstens ein 1/3tel kein Deutsch kann. Habe solche Aufträge auch eine Weile realisiert, und kenne das sehr gut (besonders klasse ist, wenn z. B. ein Grieche, der selbst keinen Plan und keine Sprachkenntnisse hat, für einen Türken übersetzt. Als ich dem Türken daraufhin sagte, er solle mal seine Tochter anrufen lassen, von der ich hörte, dass sie ihm bei allem helfen muss, damit ich es richtig erklären könne, habe ich einen wütenden Anruf der Tocher erhalten, denn die dachte ich sei vom Jobcenter. Dabei war ich nur Coach in einer dieser Massnahmen. Nachher war sie sehr dankbar, aber ich sah ein, warum es unprofessionell ist, seine Telefonnummer heraus zu gegeben).). Da ist Vieles fast unmöglich.
Offenbar wollen etliche das Merkel-Projekt zu dem ihrigen machen. Die Desillusionierung wird stellenweise grausam sein.
Die jungen Sozialpädagogen setzen also auch lieber ihre Kraft für Wolkenkuckucksheime ein. Vermutlich ist das andere, also deren üblichen Aufgaben, zu unchic und unaufregend. Dann doch lieber die Welt retten.
Viele freundliche Grüße
azur
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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
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