Akutes migrantophobes Syndrom bei Stagflati diagnostiziert

Stagflati, Sonntag, 20.09.2015, 18:40 (vor 3779 Tagen) @ Nico5034 Views

Stagflati weiß nicht ganz, ob es hier herpasst, aber bei Stagflati wurde heute ein akutes migrantophobes Syndrom festgestellt. Das ist nicht zu verharmlosen, da man davon rechtsradikal werden kann, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird, sagt Stagflatis behandelnder Arzt.

Dabei war eigentlich alles bis vor einigen Tagen noch ganz in Ordnung. Stagflatis Psyche wies eine gefestigte Willkommensstruktur-Orientierung auf und er war ganz fit. Aber seit Mittwoch wurde mir zunehmend unmerkelig. Es war so ein bißchen wie beim Tourette-Syndrom, nur dass mir das Teufelchen hier laufend migrantophobe Gedanken in den Kopf schiss: "Grenzen zu" oder "Raus mit Euch, Ihr seid zu viele jetze hier und Ihr kommt zu schnell" oder "Seehofer, Du hast recht" waren noch die harmlosesten Gedanken.

Da sich die Sache mit jedem Einschalten des Fernsehers verschlimmerte, und auch der Blutdruck gefährlich anstieg, suchte Stagflati einen Experten auf und der stellte nach einer umfassenden Befragung dann die Diagnose. Er tröstete aber: Es geht ganz vielen jetzt so, sagte er. Es würde immer schwerer, alle rechtzeitig zu behandeln, so viele kämen jetzt in seine psychiatrisch-neurologisch-integrative Praxis.

Nun beginnt Stagflati mit der Therapie. Er muss sich Kinderbilder von lebenden und toten Migrantenkindern anschauen und mantramäßig "yes, we schaff it" sagen, bis zu 100 mal hintereinander. Valium hat er Stagflati auch verabreicht, und Blutdrucksenker. Montag muss er wieder in die Praxis.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Gruß

Stagflati


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