Das Ende
Hallo Ashitaka,
im Moment der Veröffentlichung deines Postings habe ich meinen Text fertig, ich schicke ihn trotzdem!
Wir erleben das Scheitern des Gründungsmythos der europäischen Union: Kontinent des Friedens Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, offene Grenzen, Wohlstands- und Sicherheitsversprechen. Diese zwingend notwendigen Redistributionen des Herrschaftsapparates an die Bevölkerung zur Legitimierung seiner Macht und die ja die Allmende darstellen, sind aber nur durch Vorfinanzierung, an deren Grenzen der Staat in zunehmendem Maße gerät, möglich.
Garrett Hardin (1968) kommt aufbauend auf William Forster Lloyd (1833) mehr als hundert Jahre später „ zu dem Schluss, dass die Tragödie der Allmende aufgrund der bestehenden Anreize unausweichlich ist und ein freier Zugang zu einem Allmendegut stets zum Ruin führt.â€, wie Marvin Wolf in http://diskussionspapiere.wiwi.uni-hannover.de/pdf_bib/dp-521.pdf ausführt. Die zitierten Autoren sind natürlich der überkommenen Grundauffassung der ökonomischen Theorie verhaftet, was der Gültigkeit ihrer Ergebnisse bezüglich der Allmende keinen Abbruch tut.
Die Völkerwanderung nach Europa bedeutet die Zerstörung und Aufgabe des europäischen Projektes mit dem bestehenden Mythos und einer ungeheure Enttäuschung, die zur Staatskrise führen wird. Die im Hintergrund handelnden Beraternetzwerke (z.B. die Schuldenverwalter Magic Circle (London), Big Four), die ja die Macht ausüben und ihre Felle bestimmt nicht davonschwimmen lassen, werden neue für das Scheinwerferlicht geeignete Staats- und Politikdarsteller hervorzaubern – erste Zweifel am jetzigen Personal gibt es schon. Die MSM sind schon im Anschlag und tun ihr Bestes.
Gruß
Johann