Überhöhende Ergebenheit bis hin zum Märtyrertum
Servus,
Besser ist es, kämpfend unterzugehen anstatt als Regenwurm.
Gewalt ist keine Lösung! Für den Schwächeren.
Lassen wir die Starken kämpfen. Unsere starken Feinde. Gegeneinander.
Seien wir schlau. Bleiben wir aus der Schusslinie.
Das Doofe daran ist, dass die starken Feinde es genau umgekehrt sehen und lieber die Schwächeren in der Schusslinie halten wollen. Und genau das machen die Starken und lassen sich von den Schwachen nicht daran hindern. So einfach ist das.
Der Slogan "Gewalt ist keine Lösung" ist natürlich prima, widerspricht aber fast sämtlicher nah- und ferngeschichtlicher Menschheitserfahrung. Bekannte Ausnahmen freilich: Möglicherweise Gandhi und Christus. Nach deren Style muss der feste und gefestigte Mensch einfach alles Hinnehmen und Ertragen.
Ein hartes Los, wahrscheinlich richtig, aber kaum zu vermitteln und auszuhalten. Fließende Grenze zum Märtyrertum. Außerdem scheint es mir dafür an innerer Festigkeit, sehender (nicht dummer) Schicksals- und Glaubensergebenheit zu fehlen. Diese Stärken - aus anderer Perspektive sind es Schwächen - sind in unserer entsolidarisierten Gesellschaft (es gibt nicht mal mehr Solidarität in den ohnehin kaum noch vorhandenen Familien)allenfalls noch singulär vorkommend und kein massenrelevantes Phänomen.