Meine Antwort aus der Logik der Dinge heraus:

Weiner, Sonntag, 13.09.2015, 15:25 (vor 3785 Tagen) @ Udo4081 Views

Hallo Udo,

in ähnlicher Weise wie seinerzeit bei Deiner Frage zur Gründung eines neuen Magazins liegt auch für diesen Hilferuf die Lösung darin, die Rückeroberung der publizistischen Souveränitat (für Verleger, Autoren und Distributoren) sowie die Eroberung neuer Marktanteile (!) an den Neuaufbau einer politischen Bewegung bzw. eines Staatswesens zu koppeln. Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit werden einem nicht geschenkt, man muss sie sich immer erkämpfen, genauso wie Märkte ...

Da diese Freiheiten derzeit vom "politischen Establishment" (und ihren Helfershelfern) aktiv beschränkt werden, können sie nur wieder zurückgewonnen werden, wenn parallel und direkt auf politischer Ebene gearbeitet wird.

Zusatzbonus: es können Buchhandelsstrukturen und Zeitschriftenvertriebsstrukturen gleichzeitig auch vorzügliche Instrumente sein, um neue politischen Strukturen zu organisieren. Ich verweise darauf, dass das in der Geschichte schon immer so war, angefangen von den ersten gedruckten Flugblättern (in Bauernkrieg und Reformation vor 500 Jahren) über die bürgerlich-aufklärerischen Verleger des 18./19. Jahrhunderts sowie über die Verlage der sozialistischen und kommunistischen Parteien bis hin zum "Stürmer" und zum "Kampf" (die private Bereicherung Hitlers, seines Photographen und die geschäftliche der Partei war überwiegend eine verlegerische, und das Presseimperium der SPD ist vielleicht immer noch ein Kleinod im Kästlein ihres Schatzmeisters!)

Ich formuliere es positiv: aktuell stehen wird davor, das politische System wieder einmal reorganisieren zu sollen; es wäre dabei nützlich (im Sinne einer Synergie), wenn diejenigen aus dem Medien-Business, die momentan diskriminiert werden, sich zusammentun, eine gemeinsame Position formulieren und mit den Vertretern einer neuen Politik sich koordinieren.

Mit Respekt und Dank für Deine Arbeit,
Weiner


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