Und hier die Vorgehensweise dazu in neun Punkten, zum Ausschneiden

Leser23, Mittwoch, 09.09.2015, 09:12 (vor 3790 Tagen) @ Olivia4962 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.09.2015, 13:53

Ich hab die letzten Wochen mit zwei „Zugereisten“ zu tun gehabt.

Der eine erklärte mir ganz offen, daß er nach eine Frau wegen der Aufenthaltserlaubnis sucht und machte gar keinen Hehl daraus.

Die Eigenschaft der Männer in der dritten Welt, die Frauen eben bei weitem nicht als gleichwertig anzusehen, meine ich dahinter zu erkennen.

Denn er erzählte es mir, wie einen abgekarteten Plan, den man sich ja unter Männern erzählen kann, wonach er sich sodann frisch ans Werk macht, um Eine zum Opfer zu machen.

Die Vorgehensweise dazu, hab ich dann bei einem zweiten direkt mitbekommen.

Vorgehensweise:

1. sein Name ist für die Frau wohlklingend exotisch gewählt, ich meine, daß dieser nicht mehr als ein Künstlername gewesen sein kann, so genau kenne ich ihn nicht

2. führt er mit der Frau ein völlig unverfängliches Gespräch, bei dem von Anfang an klar ist, daß er NICHT auf der Suche nach einer Frau ist, da er eine hat, von der er ihr erzählt.
Eine Deutsche Frau, wohlgemerkt.
Bei diesem Faktor passiert es, daß sich die Frau durch ihn nicht bedrängt vorkommt, da sie ihrerseits instinktiv gegenüber Fremden in einer natürlichen Abwehrhaltung verharrt.
Diese Abwehr wird durch die Behauptung, bereits eine Frau zu haben, überwunden.

3. Im Gespräch stellt sich heraus, daß man nicht weit auseinander wohnt. Innerhalb einer Stadt ist für den Zugereisten schon unmittelbare Nachbarschaft, egal ob es sich um eine Millionenstadt handelt.

4. Daraufhin lädt er sie spontan ein, zu ihm jederzeit kommen zu können, da man quasi „um die Ecke“ wohnen würde. Faktisch entsteht daraus kein einziger „zufälliger" Besuch, er kann nur absichtlich entstehen.

5. Der Grund, warum sie vorbeikommen soll, er kann orientalisch kochen (...).
Nun, daß ein Südländer was isst, mag nicht neu sein. Daß er anderes Essen isst, als wir, auch nicht, daß die Frauen im Allgemeinen gern mal exotisch essen, auch nicht neu. (Er gibt aber zu, kein Profikoch zu sein, sondern von seiner Mutter/Familie gelernt zu haben, das ist rückblickend vermutlich wichtig, um später keinen Anspruch auf Perfektion zu erheben.)

6. Er fragt sie nach ihrer Beziehung. Sie hat eine, erklärt aber, daß sie nicht sicher ist, mit bzw. "in" dieser Beziehung unbedingt „alt“ zu werden.
(Das Gespräch bekommt „Fahrt“.)

7. Die Einladung „jederzeit“ (aber letztlich nur für sie allein) begründet er damit, daß seine Nachbarn es auch nicht anders tun würden.
Da kämen immer welche zum Essen vorbei.

8. Er spart im Gespräch nicht mit Komplimenten und Anerkennung.
Es gibt keinerlei Widerwort oder gar erkennbare eigene Meinungen von ihm, die von ihrer erfragten Meinung abweichen.
Da sie der Schnittmenge von Frauen zugehört, wie oben beschrieben, also eine, die vom einheimischen Publikum schon mal zumeist „übersehen“ wird, schmeicheln ihr diese Komplimente.
Sie taut auf, fühlt sich in einem, ihrer besten jemals geführten Gespräche bzgl. ihrer Erscheinung auf die Umwelt.

9. Sie fragt nach seiner Frau/Freundin. (Info: es stellt sich heraus, daß sie erheblich älter, als er, ist, man findet den Konsens, daß Alter keine Rolle spielt, aber als Lebenspartnerin, der Idee nach scheidet sie m.E. als echte Partnerin damit aus). Wer sie ist was sie macht vor allem, wie er es denn zustande gebracht hat, sie als Asylant kennen zu lernen.

(Jetzt wird’s interessant)

Er erklärt, daß das Kennenlernen eine sehr spezielle und lange Geschichte ist und er darüber jetzt nicht sprechen will oder kann, weil es wohl zu persönlich ist, aber er zusagt, wenn sie denn zu Besuch kommt, sie es gewiss ganz genau von ihm und ihr erfahren wird.

Man tauscht Kontaktdaten aus und mehr bekomme ich nicht mehr mit.


10. einen zehnten Punkt in dieser Aufzählung gibt’s tatsächlich nicht, aber den kann der Leser sich an sich denken.

Es wird einen Grund geben ihr zu erklären, daß sie entweder gar nicht da ist, oder man sich wieder getrennt hat, daß faktisch egal ist, weil sie ja eher wegen dem Essen, statt ihr, gekommen ist.

Vielleicht kommt ausgerechnet an diesem Tag auch kein Nachbar (...) wie schön!

Die Geschichte, wie man sich angeblich kennen gelernt hat, interessiert damit auch niemanden mehr...

(Ich hab in jüngster Vergangenheit schon so viele Lügen aus diesen Gesichtern, ohne daß es ihnen peinlich geworden ist, erzählt bekommen, daß ich 100%ig sicher bin, daß es sich so zutragen wird. Das Gut der Wahrheit scheint im Rest der Welt, einen grundsätzlich anderen Stellenwert zu besitzen als bei uns. Nehmen wir allein die ersten Preise auf einem Basar für ein Ding und den dann zuletzt erklärten echten Preis. Die erste Preisangabe ist immer gelogen!)

Wie sich die o.G. im Gespräch kennengelernt haben allerdings, wissen wir jetzt.

Es ist das klassische Beispiel, daß zur Erlangung seines Ziels der Aspirant freilich Dinge erfinden muss,oder frei von der Leber weg lügt, um sich interessant zu machen.

Die Frauen, nicht in der Lage, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden und gar nicht willens, hinter den Komplimenten auch nur eine Lügen erkennen zu wollen, fallen reihenweise um.

Es kommt bei Ihnen rückblickend zwar das Gefühl der Enttäuschung auf, aber auch die Erinnerung, sich bei diesen Komplimenten, auch wenn sie gelogen waren, doch wohl gefühlt zu haben.

Damit ergibt sich die Frage für den Asylanten, welchen Grund es eigentlich geben soll, den Frauen keine Lügenmärchen zu erzählen.

Und bei Lichte betrachtet stelle ich fest, es gibt keinen Grund!

Bei etlichen Begebenheiten der gleichen Art, auch ohne Asylantenbeteiligung, gab es ähnliche Scheinwahrheiten.

Wenn eine hiesige Beziehung demzufolge in die Brüche geht, ist das tragisch und verlorene Zeit und eine Enttäuschung, mehr nicht, für die Asylanten allerdings war der Bruch von vornherein eingepreist und Sinn der Aktion, denn es ging um die Aufenthaltserlaubnis und niemals um die Frau, die letztlich nur Mitteln zu Zweck war.

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."


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