Nein, so simpel sind die Think Tanks nicht gestrickt!

Olivia, Sonntag, 09.08.2015, 19:14 (vor 3818 Tagen) @ helmut-13136 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 09.08.2015, 19:42

Das, was du als "gewinnen" bezeichnen würdest, war "gestern". "Heute" geht es darum, Einflussbereiche und Macht zu behalten und die kannst du am besten behalten, wenn die "Konkurrenz" oder potentielle "spätere" Konkurrenz so stark mit sich selbst beschäftigt ist, dass sie nicht mehr an irgend eine Art von Expansion denken kann. Das schaffen am allerbesten innere Unruhen und Bürgerkriege. Mit Demokratie und Menschenrechten hat das in der Regel nichts zu tun. Diese Worte sind aber sehr viel leichter zu transportieren und wirken nobler. Und das auch noch auf beide Seiten hin (Widerständler und Verbündete). Wer würde sich so etwas schon entgehen lassen?

Was Europa betrifft, so ist das natürlich einerseits ein Vasallenstaat, andererseits aber auch ein Fressfeind, der auf eine sehr gefährliche Art und weise das "Gleichgewicht" durcheinander bringen könnte. Vor allen Dingen dann, wenn er beginnt, eigene Vorstellungen zu artikulieren (Ukraine, Libyen). Wenn man so viel Erfahrung mit "inneren Unruhen", dem "Umstürzen" von Regierungen, dem Verlauf von Kriegen und Flüchtlingsströmen hat, wie der große Bruder, dann kann man sicherlich auch zwei und zwei zusammenziehen und gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Deutschland jedenfalls ist zur Zeit sehr beschäftigt. Auf der einen Seite versucht das trojanische Geschöpf Varuf..... die deutsche Regierung zu demontieren und Franzosen und Deutsche aufeinander zu hetzen, auf der anderen Seite rollen die Panzer an die Ostfront und die EU soll in einen Ukraine-Krieg hineingezogen werden und jetzt kommt noch die Flüchtlingslawine. Passt doch alles gut!

Sie verwenden neueste sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und geben dem System Europa so viel zusätzlichen Input, dass es Schwierigkeiten hat, sich neu zu organisieren. Das ist ja wohl auch gewollt. Schließlich handelt es sich um die größte Wirtschaftszone der Welt..... und die war friedlich.... bis Lehmann explodierte....

Lebende Systeme kannst du nicht "ändern", du kannst ihnen aber Input, Hindernisse etc. geben, so dass sie sich neu organisieren müssen oder sterben. Wie gesagt, erst kam Lehmann und die ständigen Anfeindungen von Europa (obwohl der große Bruder erheblich brisantere Themen anstehen hatte), dann die Ukraine, dann der Australier in der griechischen Regierung zum Unfrieden stiften in der EU, und nun die Flüchtlingslawine.

Na ja, kreativ sind sie.

Ohhhhh, die Sanktionen ganz vergessen.... alleine Italien hat 30 % der landwirtschaftlichen Produkte nicht nach Ru ausführen können. Das schafft Stimmung! Die kann man verwenden gegen den Euro :-)))

Nur um nicht falsch verstanden zu werden:
Solange Europa nicht selbst "wehrhaft" ist, wird es immer den einen oder anderen "Anschaffer" geben. Da kann man sich dann überlegen, welcher das kleinere Übel ist. Die Oststaaten jedenfalls haben die russische "Freundschaft" wohl nicht sehr genossen und ich hätte einen Gaddafi als "Gönner" auch nicht sehr geschätzt.
Das Problem liegt in der Zerstrittenheit Europas. Und die wird konstant von den guten Freunden angefacht und angefeuert. Ziel: Zersplitterung, Aufgeben der Gemeinschaftswährung mit welchen Mitteln auch immer. Und da ist es natürlich wichtig, das zentrale Land Europas anzugreifen. Dazu wurde wohl Varu....xxx auserkoren, der dieses nun auch wieder im Namen der "Demokratie" macht.

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