Gerade Debitisten *glauben* nicht an den EURO

pigbonds, Sonntag, 02.08.2015, 18:13 (vor 3826 Tagen) @ politicaleconomy2333 Views

Der Fehler liegt natürlich nicht bei Schachtschneider


sondern in der Konstruktion der Eurozone und der EU.

An die dieses System spätestens seit Maastricht steuernde Ideologie
glauben Debitisten, und sie stützen sie zynisch.

Du hast den "Kapitalimus" immer noch nicht gelesen.

Wie kommst Du auf die Idee, dass "Debitisten" an das Eurosystem glauben?

Debitismus ist eine radikale Betrachtungsweise des Systems, egal ob es als
sogenannte "Marktwirtschaft" oder "Planwirtschaft" gestaltet ist.

Der Debitismus beschreibt ein System, in dem eine Macht auftritt, die
Abgaben einfordern muss, weil sie Vorfinanzierungskosten zu bedienen hat.

Es ist primär egal, ob die Macht dies tut, indem sie sich auf den "Knüppel aus dem Sack"
verlässt oder ob sie auf ein komplexes System mit beleihbarem Eigentum baut. Empirisch
gesehen, können Eigentumssystem länger existieren und die "Knüppel aus dem Sack" System
brechen oft mit Exit des Oberknüpplers zusammen.

Nimm Weissrussland als Beispiel, dass ein Kollektiv dank Knüppeln funktionieren kann, aber
punkto Output den freieren Eigentumssystemen unterlegen ist.
"Knüppel aus dem Sack"-Video: https://www.youtube.com/watch?v=2zhKeUyNKq4


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