Genau, Schlachtschneider
http://www.griechenland-blog.gr/2015/08/wie-schaeuble-griechenland-erpresste/2135648/
Vielleicht fällt die "Interpretation" dann anders aus!
Bei Olivia wohl kaum, schätze ich (Hopfen und Malz verloren).Ich ergänze zu Varoufakis' Bericht Prof. Schachtschneiders Aufsatz "Die
Staatsschulden Griechenlands". Schachtschneider ist Staatsrechtler
(Kantianer) und hat beim Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des
Euro, dann gegen den Euro-Rettungsschirm geklagt.
... und ist kläglich gescheitert, vulgo: hat die Schlacht in einer kantianischen Kanterniederlage verloren.
Der Debitismus ist - wie wir gelernt haben - ein Machtsystem und folgedessen weder eine Herz Jesu-Veranstaltung noch eine kantianische des kategorischen Imperativs nach Gusto Jesu, Kant oder anderer Gutmenschen.
Kurzfassung seines Texts:
Die Finanzierung fremder Staaten verletzt das Vermögen der Bürger und
ist staatswidrig. Wer einen Staat finanziert, muß auch dessen Politik
bestimmen können. Die Politik eines fremden Staates zu bestimmen, ist eine
grobe Verletzung der Souveränität des jeweiligen Staatsvolkes.
Wen interessiert das in einem Machtsystem? Die 'Souveränität' geht in einem kollektivistischen/debitistischen Durchlauf etappenweise verloren, bzw., die Souveränitäts-Konstrukte fusionieren und wuchern ohne Ende bis zum Ende. Wie das halt so ist mit Geschwüren. Schlag nach in den Sammlungen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=252834
[quote]Das
betreibt die Eurorettungspolitik. Die Griechen wehren sich dagegen, völlig
zu Recht.
Die Reformauflagen sind rechts- und sittenwidrig und folglich
nichtig. Sie verpflichten die Griechen zu nichts. Die Schulden aus der
Rettungspolitik sind „odious“ und müssen daher nicht zurückgezahlt
werden.
[/quote]
Niedlich. Es wehrt sich noch so mancher Kreditkartenparty-Gänger gegen seine 'odious' debt, wenn die Party einmal ausgereizt ist. Er kann dann gegen die 'Reformauflagen' (Austerität), die ihm vom Machthaber auferlegt werden, jammern, so viel er will.
Beste Grüsse, Zara