Der Mann erkennt das Problem sehr gut - Dugin, Heinsohn und Stratfor sehen es auch als eines der zentralen Probleme
Die stehen den bushistischen Bibelwerfern aus der mittleren Westkurve und
dem IS in nichts nach.
Dass Heinsohn den kapitalistischen Lohnarbeiter als Grund für die Fortpflanzungsfaulheit
benennt, ist hier nichts Neues.
z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw
Friedman von Stratfor tut dies auch und sieht "den Modernen" vs "den Konservativen" (Bush,
Bin Laden, RU-Orthodoxe, etc.) als einen der prägendsten Konflikte. So ab 2 Stunden im Hörbuch:
https://www.youtube.com/watch?v=kGnAHILvLk4#t=2h
Der Orthodoxe aus dem Artikel:
"Unser größter Feind ist nicht Amerika oder die Nato", befindet der Kirchenmann, "es ist der
Alltagsmensch, der nur für seine Geldbörse lebt."
Auch Dugin sieht den primären Feind nicht in den USA oder der US-Regierung sondern in der Max
Weberschen "protestantischen Ethik", die zum Kapitalismus und damit zum "Alltagsmenschen" oder
"Lohnarbeiter" geführt hat.
Dugin hat nichts gegen die US-Regierung:
https://www.youtube.com/watch?v=tPkEDRSYUpo#t=14m20s
Dugin hasst den Protestantismus, den er als Wurzel des Übels "Kapitalismus" erkennt:
https://www.youtube.com/watch?v=tPkEDRSYUpo#t=41m18s
(Das gesamte Interview mit all den Tötungsfantasien ist übrigens
aufschlussreich, um zu verstehen, mit wem sich LePen&Co verbünden)
Das ist exakt, wovon Heinsohn und Stratfor sprechen - die Analyse ist relativ deckungsgleich
und der Unterschied besteht lediglich darin, für welches Modell man sich entscheiden möchte.
Heinsohn hat dazu auch mal was geschrieben:
http://www.amazon.de/Vernichtung-weisen-Frauen-Gunnar-Heinsohn/dp/3899963407