Tablett, CB Funk
Finde ja, dass die Fahrer sich bestmöglich auf den Verkehr konzentrien
sollen: Augen aufsperren, nicht zuviel ablenken lassen.Tablett und Zeitunglesen? Das meinst Du im Scherz, oder?
Nein!
Haben wir ein Gesetz, welches das Tablett verbietet?
Ergo kann der MoPo den Anwender nicht belangen, da ihm die gesetzliche Grundlage fehlt, oder irre ich hier?
Ich klage hier die Ungleichbehandlung zwischen Handy und Tablett an, oder eben die Ungleichbehandlung zwischen Essen und Handy oder Zigarette oder Pfeife und Handy, was heisst anklagen, Käse, ich weise darauf hin, daß es unlogisch ist, das eine zuzulassen und das andere zu bestrafen!
Und Zeitung, ich meine die Grossbuchstabenzeitung, korrelierend mit einem LKW Fahrer auf Fernerkundung, bilden (bildeten?) nach meinem Dafürhalten noch eine Symbiose.
Welche Fertigkeiten fordert denn der LKW von einem ein?
1. Tempomat, Gas geben nicht mehr erforderlich, Geschwindigkeit mit der erlaubten Geschwindigkeit abgleichen, auch nicht
2. Fahrbahnbeschaffenheit
a) Ebenheit, Geradeauslauf macht der LKW aufgrund der Einstellungen fast allein, überhöhte Kurve, was auf der Autobahn jede ist, geht der LKW auch allein in die Kurve.
3. Abstandskontrolle, bremst selbständig bei Gefahr vor dem Fahrzeug
Auf Armaturenbrettern gehören heute ebenda Kaffeemaschinen!
Man macht sich also Kaffee, während der Fahrt (erhöht die Sicherheit, weil dadurch weniger eingeschlafen wird
" /> ).
Während der Zubereitung fährt der LKW allein.
Irgendeine Bestrafung dazu vernommen wegen Ablenkung?
Gibts ein Gesetz, welches Kaffemachen während der Fahrt verbietet?
Wie läppisch demgegenüber ist ein Handytelefonat.
Die größte Gefahr geht beim LKW fahren auf langen Strecken einzig von der Übermüdung aus.
Diese wird durch Monotonie mehr hervorgerufen, als durch irgendetwas anderes.
Also was, ausser lesen, hat der Fahrer da noch zu tun?
Das verhindert sogar die Monotonie und Einschlafgefahr!
CB Funk, also das Mikrofon während der Fahrt, am Kabel aus der Halterung nehmen festhalten und reinreden, dabei die Sprechtaste drücken, das ist NICHT VERBOTEN! (Unlogik in Relation zum Handy!)
Das machen LKW Fahrer seit Zeiten, da gabs garkeine Handys, und es passierte daraus folgend NICHTS NICHTS NICHTS an Gefahren.
Warum dürfen Einsatzfahrzeugführer telefonieren?
Ist fahren mit Blaulicht und Sirene einfacher oder anforderungsvoller?
Wieviele Einsatzfahrzeuge crashten einzige aus dem Grund, weil derjenige telefoniert hat?
(Wenn Keines, dann wäre das ein Beleg dafür, das Telefonieren während der Fahrt, sogar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unproblematisch ist, die Praxis würde also das Gesetz ad absurdum führen.)
******
Persönliche Erfahrung:
1. Die Fahrt wird durch das Telefonat i.d.R. langsamer.
Ich überhole unzählige Großkarossenlenker, wenn diese sprechen, und werde von denen wiederrum überholt, wenn sie das Gespräch beendet haben oder ich telefoniere.
Windgeräuschbedingt sind Telefonate nicht bei allen Fahrzeugen bei allen Geschwindigkeiten gleich führbar, bei hohen Geschwindigkeiten am wenigsten.
Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit wird also langsamer, ist das gut oder schlecht?
2. Die Unverständlichkeit der Freisprecheinrichtungen führt dazu, daß der Gesprächspartner im Büro unverblümt auffordert, das Handy in die Hand zu nehmen (also gegen das Gesetz zu verstoßen), weil man nichts versteht!
Wie verändert sich das persönliche individuelle Empfinden, die Aufmerksamkeit auf den Verkehr, wenn man dem Gegenüber alles drei mal erzählen muss, um eine Information zu übermitteln?
3. die technische Unausgereiftheit der Bluetoothverbindung führt zu chaotischen Bedingungen im Auto.
Der Kabelsalat bei Kabelheadsets führt ebenso zu Tohuwabohu hinterm Lenkrad, also durch Ablenkung zu mehr Unaufmerksamkeit und zu mehr Gefahr im Strassenverkehr.
4. und dann fordert der Gesetzgeber, da man mit Handy am Ohr leichter erwischt wird, als mit Handy auf dem Knie SMS schreibend, jene gefährliche SMS zu schreiben, damit man keinen Punkt in Flensburg bekommt?
Das Gesetz ist unlogisch und deshalb verkehrssicherheitstechnisch für die Tonne, regelrecht kontraproduktiv, wie erklärt!
Allein steuertechnisch ist es ein Thema.
Legen wir die Gefahrenerhöhung durch das Verbot (Umgehungsversuche) und die Steuereinnahmer durch Verstöße nebeneinander, dann nimmt der Gesetzgeber also konkret Verkehrsopfer selbst mit tödlichem Ausgang in Kauf um höhere Steuereinnahmen zu generieren!
--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."