Alles ist gut!
Nehmen wir an, jemand sagt Dir, dass nach Ueberwinden eines
charttechnischen Widerstandes nun "long" angesagt ist (moeglicherweise noch
bis ungefaehr wohin) und dir u.U. noch empfiehlt, welche Stops Du setzen
sollst, aber kann Dir nicht sagen, wann die darauffolgende
Aufwaertsbewegung (der Du mit nachgezogenen Stops folgen solltest
natuerlich) genau zuende ist - was ist daran nicht "gut"?
Daran ist alles gut, aber was hindert den Prognose-Ersteller daran, einen wenigstens ungefähren Zeithorizont anzugeben? Wenn ich zum Beispiel eine Kaufoption kaufe, die nach einem bestimmten Zeitablauf verfällt, nützt es mir eben gar nichts, wenn drei Monate oder drei Jahre später die Prognose doch noch eintrifft.
Wenn ich jemandem sage "wenn Sie von hier aus (sagen wir in Hamburg) immer
weiter in die und die Richtung fahren, kommen Sie nach Muenchen" - muss ich
dann die Minute der Ankunft angeben?
Das kann eben den qualitativen Unterschied ausmachen, wenn ich die benötigte Zeitdauer gleich mitteile. So etwas ist für mich als Pilot existentiell, nebenbei bemerkt. Ansonsten reicht in Hamburg auch die ungefähre Angabe in diese oder jene Richtung zu fahren oder zu fliegen um nach München zu kommen, schließlich ist die Erde eine Kugel, iregendwann wird die Kurslinie schon über München führen.... Muss mich jetzt leider ausklinken, mein iPad Akku ist zu Ende.
Edit
So viel Strom muss sein, für einen Piloten ist eine Wettervorhersage ebenfalls existentiell wichtig, aber eine solche ist immer für eine bestimmte Periode ausgegeben, einen Meteorologen, der heute sagt: "Es. wird schneien" ohne den Zeitpunkt zu beschreiben, wird niemand zu Rate ziehen, seine "Prognose" ist sinnlos, auch wenn er on the long run Recht behalten wird. Aber jetzt allen eine gute Nacht.