Verteuerbare Energien verursachen Muffen-Sausen?

CrisisMaven ⌂, Samstag, 18.07.2015, 08:09 (vor 3838 Tagen) @ Leser684670 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 18.07.2015, 08:50

Schuld waren anscheinend oft sogenannte defekte Muffen, d.h. Verbindungen zweier Erdkabel in der Erde. Und dabei ist wiederum anscheinend ein Typ besonders fehleranfällig.

Das Problem ist, dass Erdkabel eigentlich kurzfristig (!) hoehere Ueberlast aushalten koennen, als Freiluftkabel.

Die Hauptgefahr beim Versagen sind ansonsten -neben externer Beschaedigung durch Bagger bei Bauarbeiten- eben jene Muffen:

"Eine Schwachstelle von Kabelstrecken liegt in den Verbindungsstellen der einzelnen Kabelabschnitte (Muffen). Dort können in der Frühphase des Betriebs durch Montagefehler gehäuft Ausfälle auftreten. Ist diese 'Kindersterblichkeit'nach der Inbetriebnahme überwunden, kann davon ausgegangen werden, dass erst zum Ende der Lebensdauer gehäuft Ausfälle auftreten werden (Badewannenkurve) ..." (Ausbau elektrischer Netze mit Kabel oder Freileitung unter besonderer Berücksichtigung der Einspeisung Erneuerbarer Energien).

Das Problem ist aber m.E. in den genannten Faellen ein anderes: Sowohl Suedbaden wie das Osterholz-Viertel in Bremen, in dem u.a. auch die Anti-Atom-Juso/Gruenen-Fraktionen der Bremer Sozis und Gruenen wohnen, duerften ueberproportional stark und ueberproportional schnell mit Photovoltaik-Paneelen ausgeruestet worden sein.

Ohne die Zahlen zu kennen, duerfte dabei je nach Sonneneinstrahlung schubweise mehr elektrische Energie eingespeist werden, als der normalen Spitzenbelastung frueher durch reinen Verbrauch entsprach. @smiths74 hat es schon vor langer Zeit gut beschrieben, warum das Konzept nichts taugt.

Aber, das macht dann am Strompreis auch nicht mehr viel aus, wenn man nun auch noch die Muffen sukzessive austauscht.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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