Gestoppt?

Rybezahl, Donnerstag, 16.07.2015, 15:43 (vor 3839 Tagen) @ Beo22070 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.07.2015, 15:49

Langer Rede kurzer Sinn: Die Staatsverschuldung darf nicht stärker

wachsen (in %) als das BIP[/b] .. ausgenommen die ersten 2-3 Jahre nach
einem Reset der VoWi. Alles andere muss zum Systemcrash führen.

Aber wie nur?


Indem man eine Schuldenbremse in die Verfassung schreibt. Sie sollte nicht
mehr als 50% des BIP betragen. Änderung nur per Bürgerentscheid möglich.

Das dies völlig ausreicht, lässt sich empirisch in diversen westlichen
Ländern recherchieren.

Ja, ich bin schon gespannt, was sich die Bundesregierung einfallen lassen wird, um die Schuldenbremse zu umgehen. Das wird lustig.

Finanziert sich der Staat aus Steuereinnahmen, so gilt (Idealfall):
Steuereinnahmen - Eigenfinanzierung = Staatsausgaben


Daraus folgt:

Staatseinnahmen < Staatsausgaben


Großer Unsinn deinerseits, nicht nur rein mathematisch. Richtig ist:

Die Staatseinnahmen müssen logischerweise größer sein als deine
"Staatsausgaben", falls noch so etwas wie "Eigenfinanzierung" analytisch
unterschieden und finanziert werden soll
.

Allerdings gilt auch hierfür: "Eigenfinanzierung" = Staatsausgaben
.. weil der Staat ja kein Geld einbehält.

Nicht? Und was stellt der gewöhnliche Soldat oder Beamte so alles her?
Richtig: Nichts. Er konsumiert zwar, verursacht aber auch Kosten, die durch nichts "gedeckt" sind außer durch Steuereinnahmen.
Also: Staatseinnahmen < Staatsausgaben

Der ganze bürokratische Apparat des Staates ist die unwirtschaftlichste Firma, die man sich vorstellen kann.

Ein jeder Staat kann sich vollständig aus Steuereinnahmen
REfinanzieren. Die Staatsschuld hat grundsätzlich nur der VORfinanzierung
zu dienen.

Ja, und deshalb gilt:
Staatseinnahmen < Staatsausgaben

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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