Schauungen? Schöpfungsplan?
Hallo!
Hallo!
Sehr prägnant auf den Punkt brachte es @Taurec in seinem Beitrag von
heute: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=360971"Das Ganze läuft weiter, bis dem Ameisen-Haufen entweder die
Ressourcen
ausgehen oder er von AUSSEN ab-ge-fackelt wird." (Taurec)
Die überaus interessante Frage wäre, was er mit "von außen
abgefackelt"
meint? Wer u./oder was ist/sind das AUSSEN, wer u./oder was besitzt die
MACHT den Ameisenhaufen zu terminieren?
Damit meine ich etwas, das nicht vom System kommt, sondern eben "von
außen". Etwas, das nicht vorhersehbar ist (jedenfalls für den, der
Schauungen nicht kennt):
Welcher Schauunger weiss es denn?
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Man weiss eben nichts, und deshalb kannst auch Du nur schreiben: entweder kommt irgend etwas von aussen oder das System frisst sich selbst.
z. B. Erdbeben, Vulkanausbrüche,
Meteoritenimpakte mit Folgen für die Technologie: Stromausfall,
Zusammenbruch von Produktions- und Lieferketten, Kernschmelzen (!) etc.
Ja, zum Beispiel.
Ein Stockwerk höher betrachtet erscheint so etwas durchaus als
schicksalhaftes Zusammentreffen (akausal, aber sinnvoll), bzw. Eintreten
Ja, es erscheint akausal. Aber akausale Wirkungen gibt es nunmal nicht in einer Welt, die physikalischen Gesetzmässigkeiten 'gehorcht'.
höherer Gewalt oder Eingriff höherer Mächte, wobei wir an den Folgen
durch unsere Lebensweise tatsächlich selbst Schuld sind. Die selbe
Katastrophe würde eine weniger komplexe Gesellschaft mit geringerer
Fallhöhe, in der weniger Menschen leben und ihrer unmittelbaren Umgebung
subsistent und vorausschauend, weniger hart treffen.
Ja, eine Sonneneruption, die das Potential hat, die zivilisierte Menschheit komplett zu vernichten, spürte der unverstaatlichte Mensch (der richtige Mensch) in der Natur nicht einmal.
Ein solches Ereignis
wirkt Ausreißer wieder in den Lauf der Natur einordnend und dem
Schöpfungsplan unterordnend, wobei solche Ereignisse selbst Teil des Plans
sind.
Schöpfungsplan? Was ist denn das für ein perverser, hinterhältiger Plan? An so eine erbärmliche, unterirdische Zentralplanung glaubst Du? Ich staune!
Wenn ich so etwas glauben müsste, müsste ich jeden Tag drei mal kotzen ob diesem perversen Dreckskerl; auf dass er in alle Ewigkeit verflucht sei.
Nun glaube ich aber nicht an den Zentralplaner, weder an irdische noch ausserirdische.
Wie ich breits gelegentlich schrieb, betrachte ich die Schöpfung als
zyklisch verlaufend und durch Cäsuren fortschreitend.
Ich auch, aber nicht die Schöpfung, sondern einfach das Universum/Multiversum (was immer es ist; was wir ja nicht wissen).
Das ist gewiß nicht
deterministisch (jedenfalls nicht völlig) oder fatalistisch.
Nicht völlig? Ausserdem: Fatalismus und Determinismus sind zwei verschiedene Dinge. Fatalistisch könnte man dem Lauf der Welt nur begegnen, wenn man wüsste, was (determinierterweise) kommt. Da man dies glücklicherweise aber nicht weiss, ergibt eine fatalistische Haltung auch in einer determinierten Welt keinen Sinn.
Nur wurden
die Weichen für das, was wir jetzt erleben (und wie es enden wird, auf die
eine oder andere Weise) schon vor langer Zeit gestellt, womöglich gar in
prähistorischer Zeit und zwar durch uns selbst. Dieser Kelch muß bis zur
Neige geleert werden.
Da ist was dran.
Gruß
Taurec
Grüsse, Zara
):