Staatsgebilde, welches dem Menschen Glück bringt...
Hallo Otto,
Da dann rauszukommen, dürfte bei den technischen, medizinischen
Möglichkeiten, die der Staat dann hat, fast unmöglich sein.
Ja, nur wird genau dieser Staat immer mehr (nur) der Lederjacken-Atze sein, der einen im Auftrag anderer verprügelt.
Selbständige Lederjacken-Atzen (also die nur für sich und ihre Erpressten handeln) werden nach und nach von den teuersten Schlägerbanden angeworben, und werden so scheinselbstständig.
Der Staat als Manifestation des Volkswillens ist durch. Und genau betrachtet wird er zu dieser auch erst in der Nachschau, vor einem Horizont der noch größere Organisationsstrukturen erkennen lässt (Maximum: NWO).
Das Problem das ich sehe ist aber hauptsächlich:
Im Zeitalter des Nationalstaats konnte keine wie auch immer geartete Organisation partiell eine andere Organisationsstruktur durchsetzen.
Nichteinmal in der SU, weil da ein Teil Nationalstaatlich war, und der andere Teil schon, wie in der Zukunft, immerhin zur gleichen Schlägerbande gehörte.
Die Machteliten sitzen fest im Sattel, der satte Bürger denkt nicht
daran, hier was zu ändern; solange es ihm gut geht!
Der satte Bürger denkt daran! Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Aber handeln wird er erst nach der Griechenlandisierung Deutschlands.
Also nachdem der ortsansässiger Oberschläger auch in Armut lebt.
Erst dann wird der Oberdrahtzieher auch verprügelt.
Es sind immer welche da, die dann an die Futtertröge drängen.
So wenig wie im langsam endenden Zeitalter des Nationalstaats Regionen ohne Nationalstaaten existiert haben, so wenig werden im Zeitalter des Globalstaates Regionen ohne Globalstaat existieren. Einsiedler werden evtl. geduldet.
Das klingt zwar bitter, aber man möge mich widerlegen.
Als Höhepunkt des Nationalstaates sehe ich die 50er-70er Jahre des 20. Jahrhunderts, gem. Martin v. Creveld.
Denn dass eine komplette Anarchie (a la Eichelburg) kommt, ist äußerst
unwahrscheinlich. Auch seine Monarchie wird niemals mehr kommen!
Die Anarchie gab es auch früher, bei weit weniger durchdringenden Mitteln der Machtausübung nur zeitweise in Kriegen o.ä.
Zur Monarchie sag ich nichts.
Erst dann kann u. U. ein Staatsgebilde kommen, welches dem Menschen Glück
bringt.
Darauf hofft man seit ebenso vielen vergangenen Generationen vergebens
Ich muss hier @Zara und (z.B.)@Leisereiter recht geben: Die nötigen Organisationsstrukturen lägen weit unterhalb der Größe heutiger EU, USA usw.
Diese sind aber wirtschaftlichen Gründen weniger effizient und werden vergehen.
Das kann man vielleicht als Sozialdarwinismus sehen, aber Evolution ist Evolution ist...
Zum Gruße
Brauer
Otto