Nicht richtig.
Weil Griechenland
aber kein Geld hat für Co-Finanzierungen, auch nicht, um den ermäßigten
Satz von 15 Prozent der Gesamtkosten eines förderungsfähigen Projektes zu
zahlen, kann es diese Mittel nicht (vollständig) abrufen und würde es
auch in Zukunft unter den gegebenen Umständen nicht können.
Eben. Um diese Bestimmung wollte man sich herumlavieren.
Spiegel:
"Der Haken: Normalerweise gilt für derartige Programme eine Co-Finanzierungsquote von 15 Prozent - Griechenland könnte sich die Hilfe derzeit gar nicht leisten. Die Kommission hatte der Regierung in Athen deshalb auch eine sehr deutlich niedrigere Quote in Aussicht gestellt."
Und
"Eine schnelle Auszahlung der EZB-Zinseinnahmen aus griechischen Anleihen, (d.h. die Zinseinnahmen für griechische Kredite würden an Griechenland zurück gezahlt!)"
Da geht es m.W. alleine um 3,5 Mrd. Euro. Sprich: Bei einer - Zitat Spiegel - "sehr deutlich" reduzierten Quote von z.B. 5% könnte man also alleine mit diesen 3,5 Mrd. von der EZB ein 70 Mrd. "Investitionsprogramm" finanzieren
.
Revo