Angebot vs. Gesprächsstand

Revoluzzer, Donnerstag, 02.07.2015, 14:42 (vor 3853 Tagen) @ Gaby3802 Views

Schäuble hat ja auch gesagt, dass es kein weitreichendes Angebot gegeben hätte. Insoweit hat auch die TAZ m.E. recht, denn sie schaut sich nur das letzte Angebot an.

Aber so wie ich das verstanden habe, handelte es sich bei den letzten Vorschlägen um politische Vorschläge / Diskussionen, die noch nicht den Status eines verbindlichen Angebots erreicht hatten (die Griechen sind laut Juncker ja quasi aus der laufenden Diskussion kurz vor Abschluss rausbeordert worden). Merkel hat die Dinge (Schuldenschnitt usw.) in Aussicht gestellt - für ein förmliches Angebot wäre der Rat der Finanzminister zuständig gewesen.

Insofern wird auch nicht der letzte Gesprächsstand Gegenstand der Volksabstimmung sein können, sondern nur das letzte Angebot.

Insofern: TAZ und der alte Scharlatan Schäuble haben formal Recht - und liegen trotzdem falsch (bzw. im Fall von Schäuble: Verdrehen die Wahrheit vorsätzlich).

Lg

Revo.


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