Sorry, die 2% hatte ich verkehrt herum gelesen ...
Wären es 15000 Mrd, würden ca. 2% zur Komplettentschuldung reichen.
Fabuliert hast Du über möglicherweise 15billions UK-Schreibweise. Demnach wären die Griechischen Staatsschulden von 300Mrd die genannten 2%.
Nein?
Richtig, habe ich in der Eile "verkehrt herum" gelesen. Fabulieren ist das aber nicht: wenn
- ein Autor nicht klarstellt, welche Notation er verwendet (US- oder UK-Englisch)
und
- es sich nicht aus dem Kontext ergibt (Waschington Post = US)
und
- man es als Nicht-Eingeweihter nicht wissen kann (Religionsgemeinschaften sind i.d.R. nicht bilanzoffenlegungspflichtig und ueber ca. 1.500 Jahre 7% Zinsen - da kann ALLES dabei herauskommen ...),
und
- 20 Mrd. arg wenig erscheinen,
- dann fragt man sich, was denn die besondere Rolle der griechischen Kirche ueberhaupt sein solle, von der oft geraunt wird, sie waere "immens" reich. 20 Mrd. haben wahrscheinlich auch Niarchos und Onassis (jeder).
Das gleiche wie C) - die Gelder in den Oasen sind in der Wirtschaft der nicht-Oasen investiert.
Richtig. Beantwortet das die Frage?
Ja, denn ...
Das erschüttert jetzt doch mein Weltbild.
Hoeness hat mit dem Geld seiner Wurstfabrik gezockt?
Solch ein Unsinn. Hoeness und andere "parken" Geld und dieses wird, da sie eine Rendite haben wollen, irgendwo in ihren eigenen Heimatlaendern wieder investiert. Und dadurch entstehen Arbeitsplaetze bzw. bleiben erhalten. Zieht man dieses Kapital ein, dann bedeutet das
- entweder Verstaatlichung aller "umwegfinanzierten" Wurstfabriken
- oder deren Schliessung und Liquidierung.
Dass der Staat mit der Eigen-Bewirtschaftung noch weniger Einnahmen erzielt als der Hoennes mit schwarzer Finanzierung, sollte einleuchten, siehe China, Sowjetunion, Nord-Korea und DDR etc. pp.
Und dass griechisches Geld nicht im Heimatland investiert wird, mag sein. Aber wenn griechisches Geld im Ausland mehr verdient, weil es an inlaendischen Investitionsmoeglichkeiten offenbar mangelt, dann hat selbst GR mehr davon, als wenn dasselbe Geld im Inland versickern wuerde!
Notabene: fuer jeden Steuerfluechtling "raus" aus Griechenland stuende ein anderer einer anderen Nation bereit "rein" nach GR zu gehen (mit Schwarz- oder "Weiss"geld!), wenn es dort was zu verdienen gaebe. Daran krankt das Land.
Aber wenn das eigene Land so am Boden ist, könnten sich auch die Oasen-Leute mal an ihrer Ehre/ Würde gepackt fühlen.
Und dann??? Wenn man den Reichen das Geld abnimmt, das bislang irgendwo produktiv "realwirtschaftlich" angelegt ist (darauf duerfen wir wetten!!!) und es umverteilt, um griechische Beamte zu bezahlen oder irgendwo in eine Autobahnbruecke ins Nirgendwo, dann waere was besser dran? Das griechische Volk?
Das waere das erste Mal, dass das funktioniert!
P.S.: Alle Schwierigkeiten beseitigt; Kirche zahlt Steuern. Und was hat es bewirkt?
Das waere, unter dem Aspekt, dass es nur einmal wirken kann (!), wirklich auszurechnen, wieviel Geld angeblich in Oasen lagert und wieviel Geld der griechische Staat braeuchte. Ich glaube nicht, dass das viel ausmachte, aber der zukuenftige Schaden waere enorm.
Und nein, ich bin nicht der Freund der Reichen. Eher Freund der Armen. Und denen hilft man nicht mit Propaganda.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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