Interesse wäre mit Sicherheit vorhanden für ein aktuelles Nachrichtenblatt

Mephistopheles, Datschiburg, Mittwoch, 17.06.2015, 19:41 (vor 3867 Tagen) @ Udo3291 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 17.06.2015, 19:44

aber keiner möchte dafür bezahlen.
Lesen und wegwerfen.

Ich frage mich ernsthaft, warum die ganzen Medienhäuser mit ihren
Entwicklungsredaktionen (ich hab das ja etwa bei Gruner & Jahr von innen
erlebt) nicht ein neues Produkt auf den Markt bringen, welches sich seriös
(!) an jene Massen von Kunden wendet, die von den traditionellen Produkten
doch mehr und mehr angewidert sind. Muss ja nicht gleich "Pravda"
(Wahrheit) heißen. Aber mal im ernst: Bin ich da zu naiv, kann es ein
solches Produkt im deutschsprachigen Raum gar nicht geben? Gibt es für
ehrlichen Journalismus da draußen in der Realität gar keine Marktlücke
mehr? Würde ein Verleger Geld verbrennen, wenn er in Zeiten von
massenweisen Abo-Kündigungen solch ein Produkt entwickeln würde? Oder
haben Unternehmen wie Springer sowas vielleicht schon insgeheim getestet
und in die Tonne getreten???

Das Problem ist, ein Finanzierungskonzept zu finden.
Annoncen ist auch nicht mehr so dolle.
Evtl. Stiftungen?
Da sollte man ein echtes Brainstorming machen:

Ein Produkt, muss nicht teuer sein: Jeder möchte es haben, keiner will dafür bezahlen.

Erstellt im Web, und massenhaft als Druckausgabe verteilt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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