in Ergänzung zu @Hasso
die "Aufmerksamkeitsökonomie" (häßliches Wort, ja) der jungen Generation ist diametral entgegengesetzt zum Geschäftsmodell der Printmedien. Auch das Buch wird m.E sterben(nach dem Buchhandel)
Youtube-Beiträge dürfen nicht länger als ein paar Minuten sein. Facebook-Beiträge richten sich nach der Länge von SMS oder Whatsapp-Nachrichten
Ich kommuniziere viel mit einem meiner Neffen(23 Jahre), dem ist ziemlich klar, was in der Welt vor sich geht(incl Lügenpresse), aber es ist unvorstellbar, daß er eine Zeitung oder ein Buch in die Hand nähme. Und ich habe längst aufgegeben, ihm Links mit einem längeren Text zu schicken; alles was mehr als ein paar Zeilen hat, nimmt er in der Regel nur widerwillig zur Kenntnis.
Eine Zeitung oder ein Magazin ist in diesem Kontext etwas sehr Statisches.
Aus meiner Sicht wächst da eine Wisch & Weg Generation nach, die zumindest auflagenstarke alternative Medien verunmöglicht.
grüße
jermak