Zeitschriften/Zeitungen sind genauso out wie "Telefone mit Tasten"
Hallo Odo,
eine neue "Wahrheits-Zeitschrift/Zeitung" hätte mMn kaum eine Chance.
Die gute alte Druck-Lügenpresse ist doch auch schon quasi auf dem Friedhof.
Was soll ich mit neuer Druck-Wahrheit anfangen?
Ich kann mir "meine persönlichen Wahrheiten" ganz nach Belieben, täglich neu, abofrei und kostenlos im Internet zusammenstellen, wozu brauche ich da neue, kostenpflichtige "Schlaumeier-Zeitungen"?
Habe mir seit ca. 10 Jahren kein einziges Presseerzeugnis mehr gekauft, mit Ausnahme des Märklin-Magazins (alle zwei Monate), weil es so schön bunt und traumhaft ist. Das wird auch nicht weggeworfen, sondern an einem Ehrenplatz im Regal "gesammelt".
Dabei bleibt es für mich persönlich.
Unterwegs ersetzt mein schönes Tablet jedes Druckerzeugnis.
Ich bin überzeugt, dass kostenpflichtige Druckerzeugnisse den Weg der Tastentelefone gehen werden
Bücher sind was anderes, die werden gekauft, befühlt und ungelesen weggestellt.
Damit habe ich auch schon längst aufgehört.
Mein letztes Buch war 2010 "Life" von Keith Richards. Nehme ich immer mal wieder gerne in die Hand und träume von alten Zeiten.
Aber jetzt ist absolut kein Platz mehr im Schrank
Ich vermute, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt.
Vielleicht kannst Du auf die jungen Leute hoffen, aber da sehe ich total schwarz
Die können sich kaum noch drei Minuten auf ein Druckerzeugnis konzentrieren, weil schon wieder eine neue WA-Nachricht da ist
Beste Grüße
Hasso