Alles drunter und drüber - Heiße Tipps von der Front?
Ich habe nicht wirklich verstanden, wo eigentlich das Problem liegt, insbesondere das vom Jobcenter. Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten und Tricks je nach Situation. Ich beschäftige mich selber schon sehr lange mit den Lücken im System, da ich zwischendurch auch mal beiseite geschafft werden sollte, und außerdem mit der vorherrschenden Politik allgemein nicht sonderlich einverstanden bin.
Die Idee mit der Stiftung ist gar nicht so schlecht, da gibt es sogar noch bessere Varianten. Setzt aber voraus, dass die Immobilie unbelastet ist, außerdem fällt einmalig die Grunderwerbssteuer an. Ab dann kann keiner mehr zugreifen (über zwei juristische Tricks), aber man behält das volle Verfügungsrecht. Außerdem wird ab dann auch nie wieder Grunderwerbssteuer fällig, falls man doch mal veräußern möchte. Die angesprochene Miete etc sind eigentlich kein Thema. ABER: Da die Familie jetzt schon mitten in Schwierigkeiten steckt, ist jede kurzfristige Vermögensveräußerung durch das Gericht rückgängigmachbar. Sonst könnte ja jeder einfach alles verschwinden lassen (bei anderen Vermögensgegenständen wie Gold und Silber kanns natürich niemand nachweisen ;) ) . Eine ähnliche Variante sieht vor, die Dachgesellschaft kurzerhand umziehen zu lassen, jedesmal wenn der Vollstrecker an die Tür klopft - das funktioniert bei allen nicht-im-Handelsregister-eingetragenen Gesellschaften. Wenn man's drauf anlegt, kann man die armen Gerichtsvollzieher (die auch nur ihre Familie füttern wollen) gut an der Nase rumführen. Natürlich nur für berechtigte menschliche Fälle, nicht bei Kreditbetrug etc.
Im Falle einer eingetragenen Grundschuld wird ne Rettung schwierig mit der folgenden Methode; kleinere und größere Pfändungen sind jedoch recht einfach zu lösen. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wenn also ein stiftungsähnliches Konstrukt die Vollstreckung als erstes anordnet, dann müssen alle anderen hinten anstehen. Es müssen nur die gesetzlichen Fristen eingehalten werden - und z.B. ein Finanzamt kann diese leider abkürzen, also noch zugreifen, bevor der Schutz "aktiv" wird. Und für alles andere gibt's das Pfändungsschutzkonto, reicht zum Überleben und schützt vor dem Zugriff der Ex. Und natürlich das Konto der "Stiftung" oder einer anderen juristischen Person. Müsste sogar legal sein, man braucht keinen Strohmann oder so. Ein sogenanntes "Vetorecht" oder ein Vorstandsposten genügt.
Asyl zu beantragen halte ich für eine gute Lösung. Man muss ja nicht einmal lügen oder so. Die vielen Eindringlinge sind ja auch nicht berechtigt. Man könnte ggf auch in mehreren Ländern beantragen. Zumal wir Biodeutsche ja oftmals tatsächlich politisch verfolgt werden. Egal ob mit oder "sans papiers", mir liegen leider keine Erfahrungsberichte vor. Laut EU-Statistik wagen es jedoch pro EU-Land rund 1-3 EU-Bürger im Jahr, Asyl im EU-Ausland zu beantragen. Auch eine Form von passivem Widerstand, mit ein paar Leuten zusammen würd ichs mir sogar trauen - allein im Asylheim wäre mir etwas unheimlich, denn wir haben hier seit 2 Monaten eins und die beklauen und bedrohen sich sogar gegenseitig - die Kriminalitätsstatistik ging allgemein durch die Decke.
Achja: Soweit ich weiß, braucht man sich auch bei der klassischen Tafel als Deutscher ohnehin nicht mehr blicken lassen, denn da herrscht inzwischen das Faustrecht. Die große Personalfluktuation spricht jedenfalls dafür. Konnte es selber kaum glauben, als ich mir die Gerüchte über Bekannte bestätigen ließ.
Die eigenen notleidenden Kredite über Dritte aufzukaufen (mit Rabatt!) oder sich über eine "Turbo-Insolvenz" im EU-Ausland zu entschulden, könnte ich mir auch noch vorstellen. Ein Bekannter probiert so etwas gerade (mit einigen Juristischen Tricks, also keine klassische Insolvenz). Das rentiert sich vor allem bei Finanzamt- und Kreditkartenschulden (Freiberufler, ..) obs klappt, zeigt sich dann in rund 3 Monaten.
Mit dem vom Vorposter bereits angesprochenen Nachweis als Deutscher vor 1913 (geht bei mir nicht, weil Uropa älter als 110 Jahre und damit nicht mehr beglaubigbar nach PStG) hat man eine interessante Rechtsstellung, die wird aber oftmals von behördlicher Willkür übertüncht. Manche Verrichtungs- und Erfüllungsgehilfen wollen aber in kein Fettnäpfchen treten und knicken tatsächlich ein. Sehr wildes Thema, da geht's um Handelsrecht und viele andere wirren Themen - liebevoll zusammengefasst unter dem Begriff "BRD GmbH". Schwieriges Terrain. Würde den Rahmen hier sprengen. Habe wenig Erfahrungen.
Eventuell mal den Darlehensvertrag auf formale Fehler prüfen. Die Bank vernichtet leider in der Regel das Original, da der unterzeichnende Darlehensnehmer als Emittent gelte und sich selber drum zu kümmern habe?
Auch immer ungern gesehen ist die Presse. Damit zwingt man große Konzerne in die Knie. Ein Tweet genügt...
So das war mal ein kurzer Anriss. Soweit ich weiß, kann man ohne Probleme eine eidesstattliche Versicherung abgeben, solange es nicht ums eigene Haus geht. Denn dieses Papier sorgt erstmal für Ruhe. Man muss natürlich dennoch aufpassen, dass man in keine neuen Fettnäpfchen tritt. Bin kein Rechtsberater. Gruß
PS: Probiert doch mal Crowdfunding. Man muss nicht immer nur nach dem Staat rufen
PPS weil explizit danach gefragt wurde: Die Bundeswehr Sozialwerk Stiftung hat mir in einem Anhang des ÖD-Lohnzettels (oder so ähnlich) ganz offiziell mal angeboten, dass sie gerne Vermögenszeugs in Treuhand übernehmen. Und dann gibt's noch die Treuhandstiftungen von Andreas Clauss. Jedoch würde ich das klassische Stiftungsmodell nur empfehlen, wenn jemand ernsthaft reich ist, und nicht wenn er in Not ist. Die anderen Konstrukte sind für kleine Leute besser beherrschbar, und bezahlbar.
PPPS: Das Krankenversicherungsproblem kann man vermutlich durch Abmelden ins Ausland umgehen, oder mit einer Kranvenversicherungsalternative (z.B. Solidago). Ich würde einfch einen 451€ Job suchen, da ist die Familienersicherung mit drin.
PPPPS: Vom Jobcenter alles schriftlich geben lassen. Wer wirklich bedürftig ist, müsste dort eigentlich was bekommen. ÖD-Mitarbeiter scheuen wahrscheinlich auch die Dienstaufsichtsbeschwerde. Online gibt's viele Tipps zu Hartz, z.B. auf Wakenews.