Erkenntnis

Falkenauge, Sonntag, 24.05.2015, 11:46 (vor 3888 Tagen) @ Revoluzzer3781 Views

Ich finde auch, dass man allseitig informiert sein und auch wissen muss, was in der Lügenpresse so wieder läuft. Das Wichtige ist aber, dass ein wirklicher Erkenntnisvorgang dessen stattfindet, was man liest, natürlich auch in den alternativen Medien, und die Inhalte nicht nach Sympathie oder Antipathie, auf Treu und Glauben oder nach eigenen mitgebrachten Vorurteilen einfach übernimmt oder ablehnt.

Alle Wahrnehmungen, die uns von außen durch unsere Sinne entgegenkommen, müssen wir von innen denkend mit eigenen Begriffen durchdringen, wenn sie uns verständlich werden sollen. Wenn wir Artikel lesen, treten uns aber Begriffe von außen entgegen, die andere gedacht haben. Das heißt, sie sind für uns zunächst auch nur Wahrnehmungen, die wir mit unseren eigenen Begriffen denkend durchdringen müssen.

Dessen ist man sich im allgemeinen nicht bewusst. Denn bei den akustischen, optischen, Geschmacks- oder Geruchs-Wahrnehmungen z. B., erleben wir meist unmittelbar, dass sie der gedanklichen Durchdringung bedürfen. Gedanken dagegen haben, weil sie eben Begriffe sind, den Anschein begrifflichen Verständnisses, obwohl sie noch nicht wirklich verstanden sein können. Das sind sie erst, wenn wir sie „hinterfragt“, also den Zusammenhang ihrer Entstehung denkend nachvollzogen haben, aus dem sie als Ergebnis hervorgegangen sind.

Der Verständnisanschein, den die wahrgenommenen Begriffe an sich tragen, verführt dazu, sich mit ihrer Aufnahme zu begnügen und es für überflüssig zu halten, über sie weiter nachzudenken. Man nimmt sie wahr und glaubt sie zu verstehen. So verhalten sich sehr viele Menschen den Medien gegenüber: Sie übernehmen aus diesen Gründen leicht, was sie lesen.

Siehe:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/11/14/der-folgsame-mensch-weshalb-konnen-die-...


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