Danke für die Links
Unten habe ich einen sehr guten Vortrag (leider bisher nur auf Englisch)
verlinkt, den Du vielleicht schon kennst. Er wurde von der inzwischen wohl
weltbekannten Bodenforscherin Dr. Elaine Ingham, die sich seit über 40
Jahren der Erforschung des Bodens, genauer des Bodenlebens (Edaphon -
Entdecker: Raoul Francé, Gründer des Kosmos-Verlags) widmet, Anfang
diesen Jahres auf der "Oxford real farming conference" in Oxford
(nordwestlich von London, England) gehalten.
Danke für die ganzen Links. Ich habe überall kurz reingeschaut, für intensives Damit-Beschäftigen fehlt ganz einfach die Zeit: Sie wissen, der Garten.
Ich habe Bodenwertzahl 12; auch schon mal an einem 20. Juni Frost oder an einem 21. August, aber das schlimmste sind die nicht hierher gehörenden Killerschnecken. Ich baue (fast) meine gesamten Jungpflanzen selber an...Das sind so meine Bedingungen. Ohne Mist/ Kompost von den Tieren und ohne Folienzelt und Balkon würde das nicht gehen...trotzdem baue ich einen erheblichen Teil von unserem Gemüse selber an. Und ich experimentiere seit vielen Jahren mit unkonventionellen, hier unbekanntem Gemüse herum, wovon sich einige Arten wirklich sehr gut auch unter meinen erschwerten Bedingungen eignen. Das nur kurz am Rande.
An gekaufter "Chemie" setze ich eigentlich nur stinknormalen Gartenkalk ein und (so wenig wie irgend möglich) Schneckenkorn.
Eigentlich wollte ich auch noch was zu der Wüstenbegrünung schreiben....aber vielleicht kann ich nachts mal nicht schlafen. [[smile]]
Die für meinen Geschmack vielleicht interessanteste, lehrreichste Gartenliteratur habe ich übrigens in einer alten Reihe von Garten/ Kleintierzeitungen (Flohmarkt) gefunden, die über 100 Jahre alt sind und die gleich noch einen Abriss der damaligen Gesellschaft liefern...(wenn ich mal Zeit habe...)
So, jetzt geh ich in den Garten.
schöne Grüße Waldläufer
--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg