Eigentlich macht's doch kaum einen Unterschied....

Albert, Montag, 11.05.2015, 17:57 (vor 3901 Tagen) @ DT5691 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 11.05.2015, 19:10

Danke DT für Deine Beiträge. Verträge hin oder her. Eigentlich geht es doch im Moment keinem Land auf der Welt besser, das irgendiwe in die Schusslinie gerät oder wo was zu holen ist. Da wird praktisch jeder Schwächere rumkommandiert.

Generell schade ist natürlich, d̶a̶s̶ dass hier keiner von dem Verein mal darlegt, warum man so mit einem westlichen Verbündeten aller erster Klasse umgeht - ich meine, einen solchen vorbildlichen "Vasallen" findet man nicht jeden Tag, und man sollte ihn und seine Infrastruktur pflegen wie einen guten Freund.

Ich meine, würden die darlegen, d̶a̶s̶ dass es eben in Zeiten von vordringender Konkurrenz aus China und Co. eine Menge kostet, die westliche Welt auf dem hohen Lebensniveau "am Kacken zu halten" - also Militär auf der ganzen Welt zu unterhalten - und dafür eben eine Servicegebühr zu entrichten ist, so wäre dafür ja noch ein gewisses Verständnis aufzubringen. Klar kann man nicht zulassen, wenn etwa China sich in Nordafrika - direkt an Rothschilds Imperium - breit macht. Klar müssen die Rohstoffe gesichert werden.

Aber:

Der rüde Umgangston seit etwa 25 Jahren mit zunehmender Tendenz und der tägliche "Büßer-und Holocaust-Terror" p̶a̶ß̶t̶ passt aber nicht zu einem gemeinsamen "Imperium-spielen-Verhältnis". Da verliert dann der beste Vasall irgendwann seine Lust.

Vorher war doch irgendwie so das Gefühl, d̶a̶s̶ dass sie insgeheim w̶u̶ß̶t̶e̶n̶ wussten, d̶a̶s̶ dass sie den ersten und zweiten Weltkrieg aus rein imperialen Gründen vom Zaun gebrochen haben, listig und skrupellos wie sie waren, aber den hinterhältigen Sieg - vielleicht im Angesicht eines diffusen Skrupelgefühles? - nur begrenzt ausgenutzt haben und das ehemals stolze und große Deutschland zumindest wirtschaftlich wieder auf die Füße durfte. Ein relativ netter Sieger also.

Gut, die Infrastruktur in den USA geht inzwischen auch vor die Hunde und irgendwie wirkt es so, d̶a̶s̶ dass jetzt der blanke Egoismus ohne Rücksicht auf irgendwen vorherrscht. Schön dumm, wenn man es sich mit seinen Freunden verdirbt.

Für Deutschland bleibt wohl nichts anderes (will es nicht auf die Achse des Bösen), als zu warten, bis die Machthaber hinter den USA so geschwächt sind, wie einst Napoleon nach dem Russlandfeldzug. Dann war die Chance zur Befreiung da - und Deutschland hat sie genutzt.

meint Albert


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