Du hast es wohl gerne mit den Politdarstellern?
Lieber Weiner,
die Wahlen wurden nicht verboten, WEIL sich durch Wahlen NICHTS ändert, zumindest nix Grundlegendes. Die Zusammensetzung der Parlamente ändert sich durch Wahlen - selbst bei einem Regierungswechsel – nur marginal, zu rund 90 % und mehr (!) sind dieselben (!) Leute vertreten wie zuvor. Nein, nicht bei der SED damals - bei unserem Bundestag. Und ein Teil dieses Austausches erfolgt dabei auch noch altersbedingt ... !
Als die Merkel das Amt vom Schröder übernommen hat, war die Dienstwagen-Ulla vorher Gesundheitsministerin und nachher auch. Das ist nur mal EIN Beispiel. Wozu sollte man da wählen gehen? Wozu? Wo ist denn jetzt die Änderung?
Als der Kohl durch rot-olivgrün ausgetauscht wurde, fing die neoliberale Politik erst richtig an. Die "BRD" nahm plötzlich an Kriegen im Ausland teil, der Mittelstand wurde abgebaut, Hartz4 etc. eingeführt und so weiter und so weiter. Wer hätte das je von Linken und Friedenskräften erwartet? Wer? Du? Warst Du damals einverstanden? Bist Du es jetzt? Wo ist der Sinn der Wahl hier konkret für Dich festzumachen?
Bisher waren unsere Regierungen (sie dienen den alliierten Hauptsiegermächten) allesamt nur Polit-Darsteller, die Füllmasse im Parlament eine durch Fraktionszwang gemaßregelte Abnickgemeinde (nur ihrem Gewissen verpflichtet ... ?! Wie lachhaft.). Gesetze werden oft in London gemacht (siehe den kleinen Skandal von Guttenberg in den Monaten, wo er Wirtschaftsminister war) und für teuer Geld (!) dort eingekauft. Wieso ist das so? Hm?
Nun, spätestens seit dem 08. August 2013 wissen wir von Gysi https://www.youtube.com/watch?v=oEIF6zu6m7Q
(siehe ab 3:20 min), das Besatzungsstatut gilt noch. Der 2. Weltkrieg müsste nach 70 Jahren endlich mal beendet werden usw. usf. Wusstest Du das? Nein?
Was sollen da Wahlen bringen? Was? Eine Wohlfühl-Kuschelatmosphäre für unerwachte Zeitgenossen etwa? Unser Wahlgesetz ist seit 1956 nicht mehr "verfassungskonform" ... ein völlig unheilbarer Zustand - oder etwa nicht?
Die BRD ist nach Haager Landkriegsordnung (siehe auch SHAEF-Gesetze) besetzt. Dort ist auch das Wort "Grundgesetz" definiert, als Provisorium zum Herstellen von Recht und Ordnung in einem besetzten Gebiet. Im Artikel 120 steht: "Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten ...", ansonsten ist viel vom "vereinigten Wirtschaftsgebiet" im GG die Rede. Lese es mal, ist spannend.
Artikel 20-2 "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." kann man übrigens auf 2 Arten lesen: z.B. so, dass die Macht davon ausgeht, dass es ein Volk gibt (das sich dieser Macht unterwirft!). Das Wort "Volk" ist zuvor nämlich nirgends definiert. Wer zählt denn dazu? Alle, die gerade hier sind?
Niemand hat legitim Macht über andere. Falls doch: woher sollte er sie haben? Ohne staatliche Strukturen (sind ja alles Firmen mit UMS-St-ID) schon 2 Mal nicht.
Wenn Du mit 10 Freunden einen Wanderurlaub machst, ist da einer dabei, der einfach über die anderen Macht ausüben darf? Geld abpressen, Regeln gegen den Willen einführen usw? Nein, natürlich nicht. Gott hat alle Menschen gleich geschaffen und bevorzugt niemanden. So sollten wir das idealerweise auch handhaben.
Wenn, dann sollten wir nach innerer Führung trachten und uns nicht um unsere "reGIERung" Gedanken machen, die in einem Auftrag handelt, den sie sehr gut erfüllt: Deutschland wird ausgenommen, wie eine Weihnachts-Gans.
Anders lässt sich eine geifernde Kanzlerin in Sachen TTIP und CETA und wie der ganze lebensverachtende Dreck sonst noch heißen mag, nicht erklären.
Ich habs an anderer Stelle schon mal geschrieben: jeder muß sich selbst befreien, es wird (auf absehbare Zeit) keine Kollektivbefreiung geben. Niemand wird kommen und uns glücklich machen. Die Masse muß erwachen und wieder jeder Eigenverantwortung übernehmen. Wir haben fast 400 000 Gesetze und Verordnungen. Wie viel Angst hat ein Volk, das so etwas macht. Kennst Du sie alle auswendig und hältst Dich dran? Dann ist gut.
Wer wählen geht, legitimiert den ganzen Sch.... wohl wissend, dass der Wille des Volkes reziprok im Parlament abgebildet wird, wenn 60 % gegen AKWs sind, stimmen im Parlament 60 % dafür, wenn 70% gegen Auslandseinsätze der BW sind - dito und wenn 80% gegen TTIP oder Bankenrettung sind, dann ist das sogar alternativlos. (Quelle: Volker Pispers)
Wozu sind Wahlen nun also gut? Wozu?
Erhellende Grüße - Friedrich