:-)))) - Danke - ist aber zu viel Papmasche
Hat sich in letzter Zeit zufällig jemand von Euch mit dem
Häuslebauen
beschäftigt?
Wär das was für Dich...![]()
http://www.zuhause.de/extreme-architektur-auf-polnisch-das-wohl-sicherste-haus-der-welt...
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Ist wirklich scharf, die Angelegenheit. Zweifel kamen mir, als ich die Scharniere der "Panzertüren" betrachtete. Und was kommt heraus? Stahlblech und Sperrholz oder ähnliches. - Leider gefällt mir auch das Innendesign nicht so recht. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mir die Decken zu niedrig sind oder ob der gläserne Einheitsbrei mich stört. Aber darin liegt ja wohl das Wesen der Kunst begründet, dass man nicht weiß, warum man "ahhhh" sagt und trotzdem ergriffen ist.
Dessen ganz ungeachtet mache ich mir natürlich Gedanken über den Sicherheitsaspekt. Wenn man das 1 oder 2 x erlebt hat, dann hat man schon irgendwie einen "Hau" weg. Selbst wenn es für die Diebe eine reine Enttäuschung war. Vermutlich hat das Konzept sogar Zukunft. Erspart es doch die Vergitterungen, bei denen man gleich den Eindruck hat, im Knast zu sitzen.
Was mir bei der Betrachtung der Arbeiten von Daniel Liebeskind auffiel ist, dass man möglicherweise auf gewisse Asymmetrien positiv anspricht. Schließlich hat der "Urmensch" nicht in Planquadraten gelebt, sondern eher Zugang zu Höhlen und Felsen mit keinem oder unterschiedlichem Lichteinfall gehabt. Das Spiel mit Licht und Schatten, mit freiem Blick und Schutz, mit Innen- und Außenwelten ist für mich interessant. Und da unterscheiden sich wohl wie überall die wirklichen Könner von den "Nachempfindern"
)).
Es gefallen mir aber wirklich nicht alle Arbeiten von Liebeskind. Eine Arbeit in China ist mir regelrecht unangenehm und der Köbogen in Düsseldorf spricht mich auch nicht an. Ich habe beides allerdings nur auf Fotos gesehen.
Irgendwo habe ich kürzlich den Satz gelesen: "Architektur ist ein Experiment mit Raum". Ich möchte das dahingehend ergänzen, dass bei mancher, wirklich gelungener Architektur im Erleben auch die Zeit verschwindet.
Eine wunderbare Sache, bei der man auch nur empfinden, wahrnehmen und staunen kann ist die Installation "zukünftige Blumen" von Liebeskind. Eine Installation mit roten, mobilen Teilen im Hof eines (vermutlich) Klosters (müßte nachlesen). Schon kleine Unterschiede in den Farbnuancen können einen Riesenunterschied im Erleben bewirken. Für mich immer wieder erstaunlich. Aber genau solche, z. T. minimale Farbnuancen erbringen Preisunterschiede im 5 bis 6-stelligen Bereich bei geschliffenen Kristallen. Irgend etwas daran scheint über die Wahrnehmung den Menschen zu inspirieren. Mangels Masse reichen bei mir bereits gute Fotos
))
http://libeskind.com/work/future-flowers/
http://libeskind.com/work/chaussestrasse-43/
http://libeskind.com/work/reflections-at-keppel-bay/
Aber hier noch ein anderes Meisterstück, das man sogar für einen Urlaub mieten kann.
http://www.stiftung-hausschminke.eu/de/Startseite/
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