Nur am Rande ein kleiner Tipp..
Liebe Olivia,
in Deutschland habe ich zwar viel gebaut, aber damals als GU und keine EFHser.
Doch möchte ich einen kleinen Tipp loswerden:
Wenn es geht, verzichte auf zuviele Eckchen und Winkel im Grundriss, das verteuert die Sache ungemein, vor allem das Dach.
Jedoch einen Grundriss so zu planen, dass man einen "Ausschnitt" für eine windgeschützte Südterrasse hat, also gleich 2 Mauern rechts und links, erleichtert später ein eventuelles Überdachen ungemein.
Hier wird es sogar so praktiziert, dass man sich vorn später zumacht. Aber das kommt auf Nachbarn, Möglichkeiten der Einsicht usw. an, denn nicht immer ist dies erlaubt.
Doch einem Dach aus Isolierplatten und drunter Bambus z.B. zaubert ein wunderbares Ambiente für so eine windgeschützte Terrasse, die nichts extra kostet.
Auf keinen Fall bezahle irgendetwas im Voraus, immer nur nach mängelfreier Abnahme je nach Baufortschritt.
Damit ist schon mal das grobe Risiko abgedeckt, falls die Firma die Hufe hochmachen sollte.
Alteingesessene Handwerker vor Ort sind wirklich besser als eine Versicherung. ;)
Konrad Fischer kann ich auch empfehlen.
Und, wenn es nicht so sehr auf die Mäuse ankommt, lieber eine Vorsatzmauer mit Luftkammer als irgendeinen Schaum oder Polysterol. Beides gammelt Dir garantiert eher weg als der Kredit abbezahlt ist.
2. Mauer und Luftkammer jedoch halten ewig und erhöhen sowohl den Wiederverkaufswert als auch den Wohnwert.
Ich habs hier genauso gemacht und würde nie mehr anders bauen.
Innere Mauer 18 cm Mauerwerk - 5 cm Luftkammer gefüllt mit Argilla (Tonkügelchen) und dann 10 cm Mauerwerk.
Auf den QM einen Lüftungseinsatz.
Das Ganze ringsherum von oben 1m bedeckt, so kommt kein Wasser an die Fassade.
Leider komme ich mit den Fotos nicht klar, sonst würde ich welche einstellen.
Viele Grüße
modesto