Was passiert bei einer Neubewertung z.B. wegen eines Asylheims gegenüber?
Guten Morgen,
man könnte auch den Bürgern mehr Geld lassen, finanziert sich der Staat doch momentan für Null. Würde den Konsum anheizen und wäre gut für Alle.
Stattdessen sehen wir bei unseren Heimatbesuchen eine ungeheure Bauwut und eine massenweise Verschuldung auf 10-30 Jahre.
Verständlich, wenn die Miete höher ist als die Kreditrate fürs (spätere) Eigentum.
Mir stellt sich eine Frage:
Was passiert, wenn z.B. die Lage generell massiv an Wert verliert?
Heute baut Familie Hermann ein EFH in einem ruhigen Viertel und dies eng auf Kante genäht mit 10% Eigenkapital und 90% Finanzierung.
Dann kommt das Begrüßungskomitee der Stadtverwaltung und 10 Busse mit 500 Asyl"bewerbern", um das nebenan neu entstandene Containerdorf gemeinsam zu feiern.
In verschiedenen Abstufungen passiert dies doch täglich im Lande.
Die Lage ist statt 1B nun nicht mehr vermarktbar, keiner will hin, keiner kauft, keiner baut. Alle gruseln sich nur und abends gehen die Rolläden runter und Autos stehen nicht mehr draußen sondern in der Garage.
OK, wer keine hat, baut noch schnell eine..
Kann die Bank in diesem Falle nicht neu bewerten und das Nachschießen von Sicherheiten verlangen?
Und falls diese nicht gebracht werden können, folgte dann nicht die Kündigung des Darlehens und eventuell die Versteigerung?
Oder haben Banken daran kein Interesse, weil in diesen Lagen die hohen Kreditsummen nicht mehr zu erzielen wären und selbst die Bank nur Verlust machen würde?
Ich bin eher skeptisch, was diese Verschuldungsorgie betrifft.
Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt und nicht mehr in der Lage, meinen Verstand auf die neuen Gegebenheiten umzupolen.
Doch denke ich, auch eine solche Entwicklung hat ein Ziel, einen Anfang und ein Ende.
Doch wie das Ende aussehen könnte - da grübel ich noch.
Allen einen wundervollen Sonntag wünscht
modesto
edit: Rechtschreibfehler