Drückt womöglich die Pharma Lobby auf die Abschaffung des Betreuungsgeldes?
Drückt womöglich die Pharma Lobby auf die Abschaffung des Betreuungsgeldes?
Folgende Indizien dazu:
Das Betreuungs-Geld wurde für Familien eingeführt, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten bringen.
Der Sinn des Betreuungsgeldes erschließt sich aus den von Anfang an veröffentlichten Meinungsbildern tatsächlich gar nicht.
Und doch hat das Betreuungsgeld in einem sicherlich so nicht beabsichtigtem Nebeneffekt, zu signifikanten Einbußen in der Pharmabranche geführt.
Jeder, der das irdische bzw. himmlische Glück hat, Kinder zu haben, hat unzweifelhaft die Erfahrung gemacht, dass Klein-Kinder-Betreuungseinrichtungen die größten Krankheitsmultiplikatoren im Land sind.
Zwar schreiben sich die Kindergärten in ihre Agenda, daß diese angeblich Kinder mit ansteckenden Krankheiten nicht in die Räumlichkeiten einlassen würden, faktisch aber schicken sie Kinder gar nicht, oder nur in besonderen Notfällen und dann erst nach Aufenthalt im Haus nach Hause.
Regulär sind die Bazillenverteiler, i.d.R. Kinder alleinerziehender Mütter, die ihren Halbtags-Job riskieren, wenn sie bei jeder Krankheit des Kindes ihrerseits zu Hause bleiben, alle in den entsprechenden Einrichtungen und die hygienischen Bedingungen, die Laienhaftigkeit mancher Erziehungsberechtigter tun ihr Übriges, daß sich jeder noch so harmlose einzelner grippaler Infekt umgehend zu einer Epidemie ausartet.
Die Mitarbeiter der Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Thematik angesprochen begründen ihr nachlässiges Verhalten mit dem Einfühlvermögen in die Job-Situation der „Verdächtigen“!
Faktisch aber, wird durch diese gesellschaftlich unverantwortliche Nachlässigkeit, die Krankheit derart multipliziert, daß ansonsten tausende sonst völlig gesunde und im Berufsleben Bleibender dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.
Besonders Familien mit mehreren Kindern, geben aufgrund dessen längst schon ihre Kinder gar nicht mehr in die Kindergärten.
Je mehr Kinder, desto höher die Ansteckungsgefahr, desto mehr Ausfallrisiko für die im Beruf stehenden Eltern und desto schlimmer auch ihr subjektives Lebensgefühl!
Freilich gibt es hier die bei jeder Sache durchaus löbliche Ausnahmen.
Ausnahmen sind aber wieder Name schon sagt, leider nicht der Regelfall und zudem selten.
Das Betreuungs-Geld hat also neben den bereits bekannten Erfahrung bei kinderreichen Familien dazu geführt, dass weniger Kinder in Kindergärten kommen, und diese nicht dorthin kommenden Kinder sowie ihre Familien dementsprechend weniger krank werden.
Das freut sicherlich die Familien, ärgert aber die Branche, deren Geschäft die Krankheit ist.
Weniger Krankheit, weniger Geschäft!
Nun wäre die Frage zu stellen, ob der Pharma Branche, zweifelsfrei ja die sich verändernde Krankheitszahlen und geringeren spezifisch weniger erforderlichen Medikamentenbedarf bekannt, möglicherweise die Abschaffung des Betreuungsgeldes im Sinne ihrer Gewinnmaximierung angeregt hat?
(Einschub: Im Umkehrschluss müssten Krankenkassen konsequenterweise für die ersatzlose Abschaffung von Kindergärten und ausschließlich Betreuungsgeld plädieren. Mal schaun...)
Freilich, umzusetzen, also pro Pharma, pro Kindergärten, kontra Betreuungsgeld, haben es sodann Politiker, die ihre Bezahlung i.d.R. nach Ausscheiden aus der Politik vom Verursacher in Form einer Festanstellung bekommen.
Dies kann man dann nach Jahren sehen, die Vermutung als Frage steht hiermit erst mal so im Raum.
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Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."