Politik - aktuell
Zur Zeit ist alles auf dem Armenien-Trip. Sogar der Papst. Es nähert sich der Jahrestag des Gedenkens an den armenischen Genozid am 24. April.
Jetzt gehöre ich zu den unbequemen Zeitgenossen, die gerne hinterfragen. Von nichts kommt nichts, das ist allseits bekannt. Worauf ist denn dieser Genozid zurückzuführen, was war davor? Was war denn die Rolle der Armenier im 1. WK? Gab es schon früher Reibereien mit den Türken? Wo ist eigentlich das Heimatgebiet der Armenier?
U.s.w.
Natürlich ist meine Schulzeit schon einige Jahrzehnte vorbei, aber mein Gedächtnis funktioniert noch prächtig. Ich erinnere mich sogar an die Zeit meiner Karl-May-Leserei, wo der Armenier nicht besonders gut in der Beurteilung wegkam.
Obwohl ich in meiner Zeit noch eine umfassendere Allgemeinbildung genossen habe, als das heute der Fall ist, auch im Geschichtsunterricht, so ist mir aber kaum was im Gedächtnis, was sich so im Kaukasus und in der umliegenden Gegend in früheren Jahrhunderten ereignet hat. Ich erinnere mich auch kaum an den Russisch-Osmanischen Krieg, und solche Dinge. Mag sein, dass das nur ganz kurz gestreift wurde.
Was mich aber neugierig gemacht hat, war die Tatsache, dass man so gut wie keine detaillierte Information im Net darüber bekommt, was denn die Vorgeschichte der Armenier betrifft. Aber jeder spricht vom Genozid, auch in vielen europäischen Ländern.
Dann bin ich aber doch fündig geworden, und hab eine umfangreiche Darstellung gefunden:
"Armenische Behauptungen und Historische Tatsachen.pdf".
Jetzt wird es sicher der Fall sein, dass diese Studie nicht von armenischer Seite stammt. Aber sie ist mit links und anderen Quellennachweisen belegt, sodass man etwas nachprüfen kann.
Natürlich relativiert diese Studie den Vorwurf des Völkermordes erheblich. Daraufhin stellt sich überhaupt die Frage, was denn nun stimmt.
Wie sagte doch Voltaire so treffend:
„Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“
Aber ich frage mich, wer denn nun von gewissen Darstellungen profitiert. Die armenische Darstellung, - o.k., die Armenier. Die türkische Darstellung, auch klar, die Türken. Was hat denn der Papst von seiner Version? - Vielleicht, weil es sich bei den Armeniern um Christen gehandelt hat? Stimmt ja auch nicht, es gab auch islamische Armenier. Die christliche Solidarität ist oftmals fehl am Platze, - wenn man die Geschichte näher betrachtet. Dieser Tage lief im ZDF-Neo ein Bericht über die Templer, - was die sich in Jerusalem erlaubt haben, einfach grausam. Aber das waren auch Christen.
Aber wer profitiert denn davon, wenn er sich auf die Seite der Armenier stellt? Zumal es hier eine ganze Reihe von Widersprüchen gibt, - und man außer der von mir genannten Darstellung nichts im Net findet?
Es sei denn, ich habe was übersehen. Dann bitte ich um Nachsicht und um entsprechende Hinweise.
Aber bitte keine Bauchmeinungen, sondern schon etwas, was man mit Quellen belegen kann und historischen Nachfragen standhält.