"Mutters kleine Helfer"
sangen die Stones einst.
Zwei Drittel dieser Pillen werden angeblich von älteren Menschen konsumiert. Und inwieweit Traumata eine Rolle spielen, lässt sich meines Wissens mangels valider Daten statistisch nicht nachweisen.
In diesem kurzen Beitrag wird dagegen unter anderem beschrieben, was passiert, wenn`s während der Behandlung zur sog. "Wirkumkehr" kommt.
Zur Menge der Verordnungen gibt es jede Menge Zahlen, so zB hier:
"Antidepressiva sind die mit großem Abstand am häufigsten verordneten Psychopharmaka. Im Jahr 2011 wurden mit 1.257 Mio. DDD (=1,257 Millarden) („defined daily doses“, definierte Tagesdosen) verschrieben"
Darüber hinaus gibt es beispielsweise Lorazepam rezeptfrei zu kaufen.
Was die von dir vermutete Qualität nichtmedikamentöser Behandlungsweisen angeht, deckt sich meine Einschätzung mit der deinen.
Hier gibt es viel zu tun. Und um nicht nur als ständiger Nörgler dazustehen, nehme ich mir hiermit vor, demnächst in diesem Forum konkrete Ansätze und Beispiele für erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeiten zu posten.
Dir alles Gute.