Falscher Blickwinkel wird allgemein nicht hinterfragt

StillerLeser, Dienstag, 31.03.2015, 21:28 (vor 3939 Tagen) @ melethron4536 Views

Wenn die Menschen gemeinschaftlich arbeiten und den Erfolg unter sich aufteilen würden, dann wäre technologischer Fortschritt hochwillkommen, alle müßten weniger arbeiten, bei gleichbleibender Kaufkraft.
Die ECHTE Arbeitslosenzahl sehe ich auch als Maß für den Produktivitätsgewinn, und dafür, wie gut es den Menschen gehen könnte: ein Drittel weniger arbeiten, also nur 27 Stunden, bei ordentlichem Einkommen,
Leider kommt dieser Fortschritt nicht den Menschen zugute, sondern wird von den Konzernen abgesahnt, und so kommt es, daß wir ihn als Bedrohung empfinden, was er dann ja auch ist.

Wenn man noch radikaler denkt: Vielleicht nur die Hälfte aller Arbeitsplätze ist produktiv im Wortsinn, das ist die Arbeit, die geleistet werden muß. Das heisst 13,5 Wochenstunden pro Nase, immer noch bei gleichbleibender Kaufkraft. Ok, ich spendiere doch 10 Prozent für Verwaltung, also halt 15 Wochenstunden.

Wer so arbeitet, der arbeitet sich nicht auf. Der hat Zeit und Muße für kulturelle Dinge, Hobbies, Gartenbau, oder für das Erfinden weiterer Fortschritte <img src=" /> Und er ruiniert nicht seine Gesundheit, was alleine das schon wieder Geld sparen würde!

Damit die Menschen da nicht draufkommen, wird das Thema äußerst sorgfältig negativ besetzt gehalten, unrealistisch, Träumerei, Kommunismus. Meine Meinung: es ist keines davon! Es wäre aber das Ende von "1% sind extrem reich und alle anderen sind arm".


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