Da faellt mir noch ein ...
Danke des Zuspruchs ...
Ich war mal auf einer Beschaffungsstelle einer deutschen Universitaet, weil ich dort einen Fachbereich bei einer IT-Anschaffung (pro bono) beraten hatte.
Aber es gibt halt noch das Ausschreibungs(un)wesen, d.h. meine Loesung haette jetzt ausgeschrieben werden muessen und dann waere sie erstens erst Monate spaeter einsatzreif gewesen (man geht ja nicht und kauft "off the shelf", wie jeder Normalbegabte - man "schreibt" aus. Zeit ist ja kein Geld in der oeffentlichen Verwaltung. Und wenn genug Zeit vergeht, braucht man das derart umstaendlich angeschaffte zum Lieferzeitpunkt gar nicht mehr.) und zweitens waere dann u.U. was anderes gekauft worden. Dies galt es zu verhindern. Als Spezialist im oeffentlichen Ausschreibungswesen kriegt man das hin, erfordert aber Stehvermoegen.
Dort las ich, da ich warten musste, einen interessanten Bericht zur Kostendgression bei Kopierern.
Da stand, gerichtet an die Dekane der einzelnen Fachbereiche:
"Sie koennen Ihre Kopierkosten senken, wenn sie ..."
... es folgten verschiedene Massnahmen, aber am Ende stand woertlich:
"... mehr kopieren."
Ich schaute dann auf die Begruendung, und auf den Verfasser und siehe da:
A) er verwies auf die Kostendegression PRO BLATT (voellig korrekt!)
UND
B) Der Verfasser war ein Dipl.-Physiker, der irgendwann in der Abteilung angeheuert hatte, um sich seine Promotion zu finanzieren, dann dort aber "haengengeblieben" war. Der konnte halt denken ...
Die meisten BWLer lernen dagegen Formeln auswendig.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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