Natürlich ist die EU ein Problem! Trotzdem.....

Olivia, Montag, 16.03.2015, 16:52 (vor 3955 Tagen) @ aliter2567 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 16.03.2015, 16:56

Das Problem scheint mir die EU mit ihren gemeinschaftlichen Gesetzen und
Regelungen und insbesondere die Freizügigkeit zu sein. Ein Indiz ist ja
die von den Griechen als Drohung ausgesprochene Absicht tausende von
Asylbewerbern weiter nach Deutschland zu leiten, da die Deutschen - genauer
die Parteifunktionäre - diese als willkommene Zuwanderung empfinden.

Bei staatlicher Unabhängigkeit mit normalen Grenzsicherungen wäre das
nicht möglich . Falls z.B. Griechenland sich zwar des Euros bedienen
würde, aber nicht die finanzielle Absicherung durch die BRD hätte, wäre
Griechenland eben - wie vor der EU - arm, mit den Konsequenzen, dass es
nicht mehr Devisen ausgeben könnte, als es einnähme.

Ich erinnere mich sehr genau an meinen ersten Aufenthalt in Griechenland
in den 70ern, ein balkanoides armes aber sehr freundliches und überaus
gastfreundliches Land. Der letzte Aufenhalt vor wenigen Jahren zeigte
asiatische SUVs in Mengen, neue Autos, teure Hotels. Ich fürchte das
Problem werden wir nicht los und für die Bundesbürger wird es ein nicht
absehbarer Kapitalabfluss, der unsere Infrastruktur allmählich
"vergriechenlandet". mfg

............

Ja, da hast du ähnliche Erfahrungen in Griechenland gemacht, wie ich. Das waren DAMALS aber völlig andere Verhältnisse. HEUTE hat Griechenland eine wichtige strategische Funktion (daher auch das gesammelte Waffenarsenal) UND es hat Bodenschätze, an die SEHR viele "Interessenten" heranwollen.

Zielsetzung der derzeitigen Regierung scheint es zu sein, die Forderungen der EU abzuschmettern und sich "neu" zu verkaufen. An ihre Oligarchen wollen sie alle nicht heran, auch die jetzige Regierung nicht. Die Schweiz hat der griechischen Regierung das Angebot gemacht, bei der "Suche nach den Steuersündern behilflich zu sein". Da kämen einige Milliarden heraus. KEINE Antwort vom mediensüchtigen Finanzminister, obwohl das doch etwas wäre, womit er die "Wahlversprechen" einlösen könnte.
Ich gehe davon aus, dass Syriza das trojanische Pferd der Oligarchen ist (nach dem Motto: "alles so wie früher"). Deshalb wurde die Bevölkerung die letzten Jahre gequält!
Die Schulden/Verpflichtungen sollen weg. Alles soll "fallen" und dann kaufen die mit ihren in Großbritannien "gehorteten" Vermögenswerten alles auf.....
Und bitte daran denken, dass der ERSTE Ministerpräsident Griechenlands nach "Bekanntwerden" der Krise direkt aus den USA "eingeflogen" wurde. Er lebte dort, seine Familie auch. Die Amis wollten Griechenland im EURO haben etc. - Ich gehe davon aus, dass die auch nicht wollen, dass man bei den "Oligarchen" so ganz genau nachschaut. Lieber die EU zahlen lassen.

Und genau DAS weiß die Führungstruppe von Syriza vermutlich ziemlich genau.

Und die EU weiß es auch!
Und wenn Griechenland sich nun von Putin "bezahlen" lassen würde, dann wäre das vermutlich der Startschuß für einen Bürgerkrieg dort. Das haben die "Zocker" inzwischen wohl auch kapiert. - Ähhhhhmmmm, ich meine natürliche eine ganz neue demokratische Bewegung...... na ja..... wir haben jetzt ja gerade so eine neue.... aber es gibt sicherlich Möglichkeiten, weitere "gerechtfertigte" ..... "Bewegungen" entstehen zu lassen. Mitläufer, denen man das Paradies versprechen kann, die finden sich immer.

--
For entertainment purposes only.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.