Friedmans olle Kamellen

Monterone, Sonntag, 15.03.2015, 12:01 (vor 3957 Tagen) @ Rumbidu2794 Views

Ich bitte, mir das nicht als Überheblichkeit auszulegen, sondern als Versuch, eine völlig desaströse Situation zu beschreiben:

Im Grunde serviert Friedman lauter alte Kamellen.

Das ist doch alles seit vielen Jahren, teilweise Jahrzehnten bekannt!

Jetzt setzt das große Staunen ein, weil alle Welt hingebungsvoll die Lügenpropaganda der Sieger nachgebetet und nie ein kriegsschuldrevisionistisches Buch in die Hand genommen hat.

Auf solche Menschen wirkt das Friedman-Video natürlich wie auf Kinder, denen man sagt, daß es Weinachtsmann, Christkind und den Osterhasen gar nicht gibt.

Im Grunde sind Friedmans Aussagen so brisant wie in der Montagszeitung die Ergebnisse der Bundesliga.

In einer für mich geradezu hellseherischen Intuition nahm Louis-Ferdinand Céline bereits 1937 und 38 die wichtigsten Abschnitte des Videos vorweg.

Eine geniale Darstelungen dessen, was den unvorstellbar bösartigen Charakter Angloamerikas ausmacht, kam 1948 mit Maurice Bardèches *Nürnberg oder das Gelobte Land* heraus.

In den 50er- und 60er-Jahren folgten Peter H. Nicoll und David Leslie Hoggan.

Später kamen Dirk Bavendamm, Stefan Scheil, Gerd Schultze-Rhonhof, vor allem aber Guido-Giacomo Preparata mit seinem 2005 erschienenen *Conjuring Hitler*, die meiner unmaßgeblichen Meinung nach beste, sogar unverzichtbare Darstellung der transatlantischen Politik.

Wenn ich es ein wenig zuspitzen darf? Für mich brachte George Friedman lediglich einen lauwarmen Aufguß von Céline und Preparata.


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