Ja, ich wuerde allerdings sagen, eine rechtzeitige Patientenverfuegung hilft nur zu 90% ... weil ...

CrisisMaven ⌂, Samstag, 14.03.2015, 19:23 (vor 3956 Tagen) @ Friedrich5586 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 14.03.2015, 19:32

Gegen eine Mollathisierung hilft patverfue.de zu 100%,

... ich dem Staat in Zusammenarbeit mit gefuegigen Gutachtern zutraue, dass er auch die in der Patientenverfuegung benannten Personen in Bausch und Bogen fuer "gaga" erklaeren laesst ("sektenartiges Wahngebilde") - und dann sitzt er wieder am laengeren Hebel.

Meines Erachtens geht das dann nur noch sicherer, wenn man einen Anwalt mit tadelloser Reputation mit einschaltet. Und da der auch noch versterben kann, muesste es eine ueber allen Zweifel erhabene Sozietaet sein, wo der eine den andern uebergangslos ersetzen und vertreten kann. Und das spaetestens kostet.

Auch wenn es nicht ganz einschlaegig ist, aber illustriert, wie weit der Staat geht: in einer deutschen Mittelstadt gab es beim Gesundheitsamt eine Psychiaterin als Amtsaerztin.

Wie ich im Zuge des unten geschilderten feststellen musste, war sie selbst hochgradigst (!!!) psychisch gestoert. Was allerdings unter deutschen Psychiatern eher die Regel als die Ausnahme sein duerfte.

Nun, sie war die Standard-Gerichtsgutachterin in Verfahren vor dem Amtsgericht, insbes. bei nicht anwaltlich vertretenen Angeklagten. Statt dass der Richter eine Muenze warf, was wesentlich genauer und dazu noch billiger gewesen waere.

Ein Behinderter kam aus einer "Massnahme" des Arbeitsamtes. Er wollte ein selbstbestimmtes Leben fuehren, eine Wohnung, und dass das Arbeitsamt, wie es seine gesetzliche Aufgabe ist (!), ihn vermittelt.

Stattdessen sagte der Arbeits"berater", er solle sich bei dieser Arzt-Attrappe melden. Er ging nichtsahnend hin. Er klopfte, trat ein, die "Aerztin" schaute auf, kreuzte ein paar Sachen auf einem Bogen an und unterschrieb das -wie sich herausstellte- "Gutachten", tat es in einen Umschlag, hielt es ihm unwirsch hin und verabschiedete ihn.

Er sollte damit zurueck zum Arbeitsamt. Aufgrund eines gemeinsamen Bekannten kam er zuerst zu mir.

Ich drehte dann Arbeitsamt und Gesundheitsamt gemeinsam durch den Fleischwolf. Was wahrscheinlich seinerseits nicht ohne Gefahren fuer meine persoenliche Freiheit war. [Allerdings ging mir da schon ein gewisser Ruf voraus.]

Nun denn, das Gutachten lautete auf zwangsweise Aufnahme in eine beschuetzende Werkstatt, nix eigene Wohnung und Job.

Mit etwas Anschubhilfe von mir landete er schliesslich als "Quoten-Behinderter" bei einem oeffentlichen Arbeitgeber als "Maedchen fuer Alles" und Buerobote. Selbstverstaendlich konnte er sein Leben ohne weiteres selbst bewaeltigen. Nur dieser Anus von Aerztin meinte, sie wisse das besser, und koenne gar durch geschlossene Tueren diagnostizieren.

Daher: ich weiss um den Erfindungsreichtum des Staates, wenn es um die Ausgrenzung von unliebsamen politischen "Whistle-Blowern" geht, wuensche aber jedem von Herzen Glueck dabei. Solche Menschen sind das Vorbild fuer die Generationen, die nach dem Zusammenbruch die Brocken wieder aufsammeln muessen.

Und dabei noch die Leichen der verhungerten Beamten beseitigen muessen, um sich selbst gegen Seuchengefahren zu schuetzen. Nicht mal das kriegen die Staatsdiener selber hin.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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