Dauerkrise als Ziel des Debitismus

Kropotkin, Samstag, 14.02.2015, 20:22 (vor 4036 Tagen) @ Jacques3614 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 15.02.2015, 13:36

Hi Jaques,

Und es pure Gewissheit und mathematische Logik, dass je länger ein Ponzi System geführt und ausgeweitet wird, der Gesamtschaden zunimmt.

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Du hast im Grunde Recht, aber ich denke, du verwechselst die Intention mit Folgen des Ganzen:

Die Dauerkrise durch Verschuldung ist doch gerade das Ziel des Schuldgeldsystems, um die Gesellschaft nach den Wünschen der Bankster zu verändern.

Anders ausgedrückt:
Der Debitismus ist kein Fehler, der irgendwann einmal VON SICH aus einbricht.
Er ist Mittel und Zweck, um die Gesellschaft nach dem Wunsch der "höheren Kreise" zu gestalten, indem man die Politik erpressen kann.

Man beachte einfach mal die "Neutralität" bei der Reformbestrebungen von Griechenland. Da macht die EZB und Troika massiven Druck.

Der Schuldner ist mehr oder weniger Sklave des Gläubigers.
Das Ponzi-Schema dient dazu, Staaten zu Sklaven zu degradieren, um eine neoliberale, asoziale, wirtschafts- und bevölkerungszersetzende Agenda gegen den Willen der Bevölkerung durchzudrücken.

Schließlich haben wir "Schulden, Schulden, Schulden" und brauchen "Wachstum, Wachstum, Wachstum".

Nicht alle in der EU haben das System des Geldschöpfung und das Ponzi
System begriffen - und auch nicht, wie rasch das eine System ins andere
kippt.

---Nicht alle? Selbst hier im Forum hat es kaum einer verstanden.


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