Für den abrupten Verlust der Ersparnisse hätte der Michel bestimmt Verständnis gezeigt, zwinker

Orlando ⌂, Samstag, 14.02.2015, 13:50 (vor 4037 Tagen) @ CrisisMaven2791 Views

Wenn alle großen Lebensversicherer und großen Privatbanken schlagartig ihr Eigenkapital verloren hätten, wäre das bei den Werktätigen sicher gut angekommen. Zumal sie nicht nur ihre Ersparnisse, sondern auch ihre Arbeitsplätze verloren hätten, denn viele Firmen hätten eine Pleite ihrer Hausbank natürlich auch nicht überlebt, vor allem die mit Guthaben nicht. Diese Folgen lagen klar auf der Hand, während das langsame Froschkochen einschließlich des finalen Untergangskrachs doch zu einem Gutteil noch im Reich der Vermutungen und Prognosen, die immer wohlfeil sind, haust.

Kein Politiker hätte das gemacht, und wenn doch, hätte der Volkszorn sie zermalmt, und das zu recht. Hinterher sind kluge Ratschläge immer griffbereit.

Übrigens gibt es keinen Automatismus, dass Verluste bei Buba und EZB aus dem Staatshaushalt auszugleichen sind. Wie bei allen bilanzierenden Entititäten hindert negatives Eigenkapital nicht die Fortführung des Geschäftsbetriebes, das tut bloß Illiquidität, welche bei ZBs aber unmöglich ist.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Bankenfreund, aber die zum alleinigen Buhmann zu machen, ist zu simpel und verhindert echte Erkenntnis. Das sind halt so linke Lieblingsmythen.


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