Überlegungen dazu
Hallo helmut-1,
meine Sicht - natürlich 'ohne Gewähr':
1. Schäden an Zugmaschine und Auflieger zahlt der Spedition (da ja wohl 'Diebstahl') eine etwaige Kaskoversicherung.
Wie es mit 'zu spät liefern' usw. aussieht, kommt auf die spezifische Versicherungslage und Kulanz des Stahlempfängers an.
An der SCANIA sind nach den Bildern neben der kaputten Windschutzscheibe auch die A-Säulen und ggf. das Dach 'verzogen', am Auflieger wohl die Plane beschädigt und - abhängig von der Randsteinhöhe bei 'Einfahrt' - auch das 'Fahrwerk' der Vorderachse usw.
Ich würde bei hohem Randstein usw. auch den Sattelzapfen und die Sattelkupplung tauschen lassen! Grundsätzlich kann (Tempo 50km/h?) auch Hinterachse, Getriebe und Differenzial 'einen Schlag haben'.
Analoges gilt für das Aufliegerfahrwerk (insbesondere bei 'Leichtbauauflieger')
Diese wird sich natürlich am Täter 'schadlos' zu halten versuchen!
2. Die Opfer (und auch die Marktstandpächter) auf dem Weihnachtsmarkt haben mMn zwei (und einen 'virtuellen') Ansprechpartner:
a) Stadt (=Land) Berlin als Betreiber der Weihnachtsmarktes
b) Irgendwelche Opferfonds und 'Terroropfergesetze' (das mit 'für LKW nicht zuständig' könnte bitte @Michaal und andere Gelbe-Juristen (er-)klären - Danke)
c) Theoretisch natürlich auch der/die Täter
Sofern 'Teilnehmer am Straßenverkehr' (und ggf. auch 'ruhenden Verkehr') betroffen wären, gibt es seitens der Haftpflichtversicherer auch 'Opferschutzfonds', welche ggf. zahlen müssten.
Letzterer würde nebenbei auch bei einem unversicherten Fahrzeug zahlen!
Beste Grüße
QuerDenker
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10cc: 'communication is the problem to the answer'
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