Diese Gesinnungsethik der "Gutmenschen" ist nicht mal von Zwölfe bis Mittag gedacht.

nemo, Montag, 26.12.2016, 00:28 (vor 3364 Tagen) @ Lechbrucknersepp2657 Views

Genau das ist das Problem, dass die Masse nicht von zwölf bis Mittags denken kann.
Stattdessen lässt sie sich durch den Staatsfunk eine Beruhigungsspritze nach der
anderen verpassen. Immer täglich um 20.00 Uhr.

Man könnte es auch als vierdimensionales Denken bezeichnen, zu dem anscheinend
nur wenige in der Lage sind. Man muss dafür einfach den Faktor Zeit berücksichtigen.
Wenn man im kleinen, Gesetzesbrüche und Behördenwillkür durchgehen lässt, dann
werden eben auch im ganz großen Stil Gesetze gebrochen und niemandem fällt etwas
auf. So können am laufenden Band Kriege in Gang gesetzt werden, die keinerlei
völkerrechtliche Grundlage haben und gegen alle geltenden Gesetze verstoßen.
Genau so können Drogendealer im Görlitzer Park in Berlin unbehelligt ihren
Geschäften nachgehen und überall in Berlin kann eine Geldwaschanlage nach er anderen
entstehen. So können Flüchtlinge unbehelligt ins Land geschleust und Geheimdienste
unbehelligt falsche Fährten legen. Egal wie viele Menschen dabei ihr Leben lassen
müssen oder im Mittelmeer absaufen.

Anstatt in kollektive Beschwichtigungsgefühle zu verfallen, könnte man ebenso
die Sachlage klar benennen. Aber das ist wohl das Privileg der einigermaßen
Aufgewachten, zu erkennen was um sie herum tatsächlich geschieht. Die Schlafenden
nehmen noch nicht einmal ihre unmittelbare Umgebung wahr. Nun ist es aber gerade
die Voraussetzung, das unmittelbare Geschehen wahrzunehmen, um überhaupt
etwas verstehen zu können. Und eben auch um weiter denken zu können,
als von zwölf bis Mittags. Dass hier täglich gegen alle Gesetze verstoßen wird, fällt
daher auch kaum auf.

Hier die Weihnachtsansprache eines Aktivisten der Friedensbewegung (5 Minuten),
der anscheinend aufgewacht ist.

Gruß
nemo


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